Drama · Horror · Mangas & Co. · Mystery

Welzard & Kuriyama: Desperate Zombie Band 1

Originaltitel: Shokuryou Kyoushitsu

Text: Welzard

Zeichnungen: Renji Kuriyama

Verlag: Tokyopop*

Genre: Drama, Horror, Mystery

Content Notes: Gewalt, Sexuelles, Highschool

Seitenzahl: 192

Anzahl Bände (DE): bislang 1

Erscheinungsjahr: 2019

ISBN: 978-3842051225*

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Creepy Classmate

Als Sho eines Abends beobachtet, wie ei-ne dunkle Gestalt eine andere frisst, glaubt er zunächst an einen Albtraum. Das Grauen wird Realität, als am nächsten Tag ein Zettel an der Tafel verkündet, dass sich ein Men-schenfresser unter die Schüler gemischt hat. Ein Klassenkamerad nach dem anderen wird Opfer grauenvoller Hinrichtungen. Findet Sho den Täter, bevor dieser ihn findet?

Klappentext

Was für ein erster Band! Desperate Zombie beginnt die Geschichte bereits sehr spannend. Innerhalb weniger Seiten sehen wir bereits das Monster, das sein Unwesen treibt und dessen Anblick Sho auch im weiteren Verlauf noch verfolgen wird.

Anschließend lenkt der Manga seinen Fokus auf das Highschool-Leben, wobei er nicht zu lange in einer Slice-of-Life-Stimmung verharrt, beginnen die ersten Morde an der Schule doch sehr schnell. Für ein ordentliches Tempo gleich zu Beginn ist also gesorgt.

Doch nicht nur durch das Tempo der Morde wird die Leserschaft gefesselt. Auch die Darstellungen des Fressens bzw. der Verstümmelungen der Leichen schockieren. Dazu trägt auch der perfekt angepasste Zeichenstil bei – während die harmloseren Momente in der Schule recht „normal“ aussehen, sind die Darstellungen des Zombies bizarr gehalten.

Allerdings handelt es sich bei Desperate Zombie nicht einfach bloß um Gore. Durch die Suche nach dem Menschenfresser und dem Mörder wird der Geschichte auch ein psychologisches Element hinzugefügt. So bilden sich schnell erste Allianzen und es kommt sowohl in der Realität als auch im virtuellen Raum zu ersten Begegnungen mit potenziellen Tätern.

Was die Charaktere angeht, bin ich gespannt, wen wir in den nächsten Bänden noch kennenlernen werden. Bei einer Klasse von 38 Schüler*innen ist es klar, dass nicht alle gleichermaßen ausgearbeitet werden. Diejenigen, die im ersten Band allerdings eine größere Rolle spielen, könnten unterschiedlicher allerdings nicht sein. Ich hoffe, dass die Geschichte diese Vielfalt an Persönlichkeiten beibehalten kann – auch wenn vermutlich einige sterben werden.

Das rasante Tempo vom Anfang kann der erste Band von Desperate Zombie schließlich mit einem Plottwist beibehalten, der mich dermaßen überrascht hat, dass ich mir nicht einmal sicher bin, ob es sich dabei um Traum oder Realität handelt.

Fazit

Dementsprechend ist der erste Band von Desperate Zombie ein rasanter Auftakt einer vielversprechenden, aber auch sehr krassen Horror-Reihe, die ich auf jeden Fall im Auge behalten möchte. Eine hervorragende Mischung aus optischem wie psychologischen Horror, die sich 5 von 5 Sternen verdient hat.

Gezeichnet Seitenfetzer


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