Andere Fetzen · Fetzen

Zwischen den Jahren

Es ist Freitagabend kurz vor Mitternacht. Freitag, also Zeit für ein Posting. Seit Beginn meines Studiums habe ich selten zu so später Stunde etwas für den Blog gemacht, dabei werde ich eigentlich im Laufe des Tages zunehmend kreativer. Vermutlich habe ich aus dem Grund plötzlich ungewohnt viele Gedanken, die ich euch am liebsten alle sofort mitteilen würde. Also lasst uns zusammen ein wenig die letzten Monate reflektieren – und einen Blick in das kommende Jahr werfen.

Bestandsaufnahme

Ich bin nun in meinem dritten Semester. Das klingt unglaublich gruselig, weil ich das Gefühl habe, noch immer nicht ganz „den Durchblick“ in Sachen Studium zu haben. Aber das ist wohl eine gewöhnliche Nebenwirkung des Umstandes, dass in meinen Veranstaltungen oft auch höhere Semester sitzen. Vielleicht sollte ich mich einfach öfter daran erinnern, wie ich im ersten Semester eines Nachts bis um 3 Uhr einen Text für eine Übung gelesen habe, um am nächsten Tag nach knapp vier Stunden Schlaf festzustellen, dass diese ausfällt. Sowas würde mir jetzt nicht mehr passieren.

Bezüglich des Blogs hat sich aber ein bestimmter Rhythmus herauskristallisiert: In den Semesterferien sprühe ich vor Ideen für den Blog und finde trotz Lernphasen und Hausarbeiten mehr Zeit und insbesondere mehr Energie zum Lesen. Doch je länger das Semester andauert, desto schwerer fällt es mir, das Schreiben von Rezensionen in meinen Alltag zu integrieren. Zumal ich mir sowieso sehr oft einen Zeitumkehrer herbei wünsche, weil 24 Stunden am Tag mir nicht wirklich genügen.

Was nun?

Meinen Blog über das Semester auf Eis legen und nur in der vorlesungsfreien Zeit zu posten ist für mich keine Option. Allerdings möchte ich künftig eine neue Herangehensweise ausprobieren. Noch vor ein paar Monaten dachte ich, mir das Bloggen regelmäßig in den Planer zu schreiben, würde mein „Problem“ lösen – und solange ich einigermaßen Luft habe, klappt das auch. Aber wenn wie jetzt im Dezember die Uni anstrengender wird und in meinem Privatleben auch noch so viel ansteht, dass meine Tage vom Aufwachen bis zum Einschlafen nahezu lückenlos durchgeplant sind, fehlt mir einfach die Energie, mich an meinen freieren Tagen noch zum Bloggen zu zwingen.

Das werde ich nun akzeptieren. Stattdessen möchte ich künftig in der „freien“ Zeit mehr mit Blick auf das Semester planen. Klar, kurzfristigere Aktionen wie z.B. Teilnahme an Lesenächten oder Meinungen zu aktuellen Themen lassen sich nicht vorbereiten. Aber ich möchte mir angewöhnen, zumindest eine Basis an Artikeln in der freien Zeit vorzubereiten. Und wenn sich dann ein paar Wochen nicht die Möglichkeit ergibt, andere Blogs zu lesen, dann ist das eben so und völlig in Ordnung.

Denn ich kann nicht alles machen, was ich gerne machen würde. Ich habe keinen Zeitumkehrer und werde so schnell wohl auch keinen bekommen. Momentan befinde ich mich in dem Prozess das zu begreifen und zu akzeptieren. Aber darüber könnte ich einen eigenen Artikel schreiben.

Vorsätze

Neben drei privaten Vorsätzen, die ich mir für 2019 gesetzt habe, habe ich neben meinem neuen Plan für den Semester-„Ferien“-Rhythmus auch drei Ziele was das Bloggen und Lesen betrifft:

  • den Rezensionsstapel abarbeiten
  • alte Beiträge überarbeiten
  • auf Reihen fokussieren

Mein Stapel mit Büchern und Mangas, die noch auf die Verschriftlichung meiner Meinung warten, ist gerade eindeutig zu groß. Deswegen wird das das erste sein, worin ich meine Motivation zum Bloggen hineinstecken möchte. Aktuell warten da nämlich vier Mangas und sechs Bücher auf mich.

Das Überarbeiten alter Beiträge hatte ich im Sommer bereits begonnen und ich möchte es gerne auch noch weiter angehen, damit der Blog als Ganzes ansprechender wird und mehr meinem heutigen Geschmack entspricht. Die ein oder andere Rezension habe ich nämlich dann doch offline genommen, weil ich sie Anderen nicht mehr zumuten möchte.

Reihen sind schon lange ein Problem für meinen SuB – sowohl für den, der tatsächlich in meinem Zimmer steht, als auch den imaginären „die Bücher muss ich auch noch Lesen“-SuB. Ich mag es nicht, zwei Bände einer Reihe unmittelbar nacheinander zu lesen – da muss für mich erst noch eine andere Geschichte zur Abwechslung kommen. Das führt nur leider oft dazu, dass ich den nächsten Band unnötig lange vor mir her schiebe, weil es dann nicht bei einem Buch zwischen den Bänden bleibt. Daher möchte ich mich mehr darauf konzentrieren, offene Reihen erst abzuschließen, bevor ich mich wieder in neue, große Abenteuer stürze. Deshalb werde ich mich zunächst auf Das Lied von Eis und Feuer, die Lady Helen Trilogie und die Lunar Chronicles fokussieren.

Fokus

Das wird ohnehin mein Wort für das Jahr 2019. Es gibt Menschen, die jedes Jahr unter ein neues Motto stellen. Ich gehörte bislang nicht dazu, doch meine Ziele und Wünsche für 2019 – sowohl was den Blog als auch mein Leben im Gesamten angeht- lassen sich so gut mit diesem einen Wort zusammenfassen, dass es zwangsläufig mein Motto ist.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Vorsätze für das kommende Jahr, vielleicht sogar ein Motto, das euch begleiten soll? Schreibt mir doch gerne eure Wünsche und Ziele per Kommentar.

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Fetzen #07: Tschö mit ö!

Keine Sorge, ich höre hier nicht auf.

Aber ich habe neulich mein Zimmer umgeräumt und musste dementsprechend mein Regal komplett aus- und wieder einräumen. Vor dem Umräumen wurde der Platz für Bücher & Mangas langsam knapp – durch meine neue Sortierung hätte ich theoretisch sogar wieder Platz, ohne etwas wegzugeben. Trotzdem wollte ich ein bisschen aussortieren.

Dabei fielen mir drei Mangabände und zwei Bücher in die Hände, bei denen ich mir sehr sicher bin, dass ich sie nicht noch einmal lesen will und eigentlich auch nicht unbedingt im Regal haben muss.

ABER: Gleichzeitig hält mich irgendetwas davon ab, sie einfach in den halb-öffentlichen Bücherschrank zu stellen.

Bei den drei Mangabänden liegt es schlichtweg daran, dass es eine komplette, gar nicht mal so alte Reihe ist. Sie war auch gar nicht schlecht – nur eben nicht gut genug, als dass ich auf sie nicht verzichten könnte. Bislang habe ich mich bloß noch nie von einer Reihe getrennt, nachdem ich sie komplett gelesen habe, sondern nur von enttäuschenden ersten Bänden.

Ganz anders ist es bei den beiden Büchern: Beide sind von Autoren, auf die ich neugierig war, die mich dann aber nicht überzeugen konnten. Ich könnte die Bücher also problemlos weggeben. Aber diese Autoren haben eben Teile des 19. Jahrhunderts miterlebt, sodass diese Bücher zeigen würden, dass ich auch zu älteren Werken greife. Wenn ich ehrlich zu mir bin, würde ich die Bücher aber eben wirklich einfach nur zum Angeben im Regal behalten. Und das ist ja eigentlich kein Grund.

Ich hoffe, dass ich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags das „Aber“ schon längst überwunden habe.

Kennt ihr das Gefühl, Bücher eigentlich weggeben zu wollen, dann aber doch fadenscheinige Gründe zu haben, warum ihr sie trotzdem behalten solltet?

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(Gem)einsam Lesen – 10 Tipps wie deine Lesenacht (k)ein Erfolg wird

Moinsen!

Ich mag sie. Lesenächte, -wochenenden, Readathons – insbesondere, weil ich so gerne die Readathon-Vlogs von Litte Book Owl schaue. Und aus dem Grund, habe ich mich im Zuge des SeiSuBSo auch an mein erstes Lesewochenende getraut – auch wenn mir das im Nachhinein schon etwas peinlich ist. Ehrlich gesagt hatte ich es mir ein bisschen belebter vorgestellt bzw. hätte es fast schon komplett abgesagt, wenn Mia es nicht über den House of Animanga Twitteraccount verbreitet hätte.

Deswegen habe ich mir im Nachgang noch einige Gedanken gemacht, wie man eine Lesenacht oder ein Lesewochenende am besten organisiert. Dabei bin ich auf die folgenden Tipps gekommen: Weiterlesen „(Gem)einsam Lesen – 10 Tipps wie deine Lesenacht (k)ein Erfolg wird“

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SeiSuBSo Journal #6

Moinsen!

Jetzt ist es tatsächlich doch wieder zwei Wochen her, dass ich euch zuletzt von meinem Leseverhalten berichtet habe. Diesmal waren allerdings die Ereignisse in Chemnitz „schuld“. Da ich mittlerweile ja nicht mehr mitten im Nirgendwo lebe, musste ich die Gelegenheit nutzen, eine von 65.000 zu sein, worauf ich mich letzten Sonntag vorbereitet habe.

Abgesehen davon habe ich in den letzten Wochen aber auch noch ein paar andere Dinge erlebt. So war ich Anfang des Monats mit meinem Freund shoppen und bin im Hugendubel in Leipzig ohne es vorher zu wissen in eine Signierstunde geraten. Welche Bücher und Mangas an dem Tag bei mir einziehen durften, habe ich euch in meiner Instagram-Story gezeigt. Mittlerweile gewöhne ich mich etwas daran, dort auch etwas zu erzählen und nicht nur Bilder einzustellen. Weiterlesen „SeiSuBSo Journal #6“

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SeiSuBSo Journal #5

Moinsen!

Ja, mich gibt es noch. Nachdem es einmal komplett ausgefallen ist, kommt das SeiSuBSo Journal diesmal mit etwas Verspätung.

Vorletztes Wochenende hatte ich ja Geburtstag und war am Sonntag noch auf der Contaku, weswegen ich Anfang letzter Woche zum ersten Mal einen Haul in den Instagram-Stories gemacht habe. Die Kurzfassung: Ich bin um ein paar Bücher und Mangas reicher.  Weiterlesen „SeiSuBSo Journal #5“