Andy Weir: Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Originaltitel: The Martian

Autor: Andy Weir

Verlag: Heyne

Genre: Science-Fiction

Seitenzahl (physische Ausgabe): 509

Erscheinungsjahr: 2014

ISBN: 978-3-641-14400-5

Inhalt (laut Verlag):

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes …

Zunächst einmal muss ich den Informationstext korrigieren: Watney ist keineswegs der erste Mensch auf dem Mars. Ares 3 ist nämlich bereits die dritte bemannte Marsmission.

Die Geschichte spielt also in einer Zukunft, in der die NASA regelmäßige bemannte Marsmissionen organisiert und den roten Planeten erforscht. Bei seiner Mission wird Watney allerdings von seiner Crew zurückgelassen, weil die Mission vorzeitigt abgebrochen und er nach einem Unfall für tot erklärt wird. „Andy Weir: Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ weiterlesen

Simon Lelic: Ein toter Lehrer

Originaltitel: Rupture

Autor: Simon Lelic

Verlag: Droemer Knaur

Genre: Drama, Krimi

Seitenzahl: 349

Erscheinungsjahr: 2011

ISBN: 978-3-426-50519-9

Klappentext:

Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londo-ner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula – und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst.

Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen. Wastrieb einen kultivierten, schüchternen Lehrer zu diesem grauenvollen Verbrechen? Wie ein Puzzle setzt sie die Aussagen seiner Kollegen, der Schüler und Eltern zusammen – und bringt Unvorstellbares ans Licht …

Eine Geschichte über einen Amoklauf, der von einem Lehrer begangen wird, und in der es um die Motive des Täters gehen soll. Das hatte ich mir von Ein toter Lehrer erhofft. Ich wollte, dass es mich Täter- und Opferrolle hinterfragen und meinen eigenen Umgang mit anderen Menschen reflektieren lässt.

Leider ist das nicht passiert. Denn obwohl „Simon Lelic: Ein toter Lehrer“ weiterlesen

April Genevieve Tucholke: Fürchte nicht das tiefe blaue Meer

Originaltitel: Between the Devil and the Deep Blue Sea

Autor: April Genevieve Tucholke

Verlag: cbt

Genre: Mystery, Fantasy, Jugendbuch

Seitenzahl (Taschenbuch): 384

Erscheinungsjahr: 2013

ISBN: 978-3-641-10718-5

Inhalt (laut Verlag):

In Violet Whites verschlafenem Küstenort ist nicht viel los – bis River West in Violets Gästehaus einzieht. Plötzlich wird ein Phantom gesichtet, Kinder verschwinden und ein Mann bringt sich um. Hat River damit zu tun? Er weicht jeder Frage über seine Vergangenheit aus. Violets Großmutter hat sie vor dem Teufel gewarnt – aber dass er ein Junge sein könnte, der viel Kaffee trinkt, gerne in der Sonne schläft und Violet auf dem Friedhof so küsst, dass man zurückküssen möchte – das hat sie nicht gesagt. Während der Horror eskaliert, verliebt sich Violet so heftig, dass sie River nicht mehr widerstehen kann – und genau das ist seine Absicht …

Irgendwie weiß dieses Buch nicht was es will. Es wird als Jugendbuch ab 13 Jahren vermarktet – aber ein Jugendbuch ist es definitiv nicht. Und gleichzeitig eben doch. „April Genevieve Tucholke: Fürchte nicht das tiefe blaue Meer“ weiterlesen

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Originaltitel: Tschick

Autor: Wolfgang Herrndorf

Verlag: Rowohlt

Genre: Jugendbuch

Seitenzahl: 254

Erscheinungsjahr (Erstausgabe): 2010

ISBN: 978-3-499-25635-6

Klappentext:

Zwei Jungs. Ein Geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.

Mutter in der Entzungsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäfts-reise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine un-vergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommer-glühende deutsche Provinz.

Kurz gesagt: Tschick ist genau das, was man sich vorstellt, nämlich ein lockerer Roadtrip durch Deutschland. Nicht mehr und nicht weniger. Tatsächlich habe ich noch nie einen Roadtrip gelesen, allerdings asoziierte ich den Begriff immer mit Pick-Ups oder VW Bullies, die über die Road 66 rumpeln. Dementsprechend neugierig machte mich dieser so ganz andere Roadtrip. Denn was soll man schon vom grauen Deutschland erwarten? „Wolfgang Herrndorf: Tschick“ weiterlesen

Matt Haig: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

Originaltitel: Reasons To Stay Alive

Autor: Matt Haig

Verlag: dtv digital

Genre: Biographie/Memoiren

Seitenzahl (physische Ausgabe): 304

Erscheinungsjahr: 2016

ISBN: 9783423280716

Inhalt (laut Verlag):

Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend. »Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig

Eigentlich war ich auf der Suche nach einer leichten Lektüre für die Lernpausen. Als ich aber einen Blick auf den Merkzettel meines Onleihe-Accounts war, wurde es doch ein ernsteres Buch. „Matt Haig: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ weiterlesen