F. Scott Fitzgerald: The Great Gatsby

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20160502_181536.jpgOriginaltitel: The Great Gatsby

Autor: F. Scott Fitzgerald

Verlag: Brinkmann Meyhöfer

Genre: Englisch, Klassiker, Gesellschaftskritik

Seitenzahl: 166

Erscheinungsjahr (Original): 1925

Zugegeben, eigentlich wollte ich meine Schullektüren nie rezensieren. Aber nachdem mit Im Westen nichts Neues ein rezensiertes Buch zur Schullektüre wurde und The Great Gatsby aufgrund der Verfilmung von 2013 nicht dem Klischee des trockensten Stoffs entspricht, breche ich meine eigene Regel.

In The Great Gatsby befinden wir uns im New York der 1920er Jahre. Aus der Perspektive Nick Carraways begegnen wir all den Dingen, die für diese Zeit des Aufschwungs kennzeichnend waren: Parties, verbotener Alkoholkonsum, kriminelle Geschäftsmänner, Verschwendung, die alt-eingesessene Oberschicht sowie Neureiche. All dies liegt wie ein Netz um Nicks neuen Nachbarn Jay Gatsby, der seinerseits selbst aus Mysterien und Geheimnissen besteht. Weiterlesen

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George Orwell: Animal Farm

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20160418_162636.jpgOriginaltitel: Animal Farm

Autor: George Orwell

Verlag: Penguin Books

Genre: Englisch, Gesellschaftskritik, Klassiker,

Seitenzahl: 95

Erscheinungsjahr (Erstausgabe): 1945

Nachdem ich 1984 beendet hatte, war mir eigentlich schon klar, dass ich irgendwann auch Animal Farm von George Orwell lesen würde. Nun ist die Zeit endlich gekommen. Der Klappentext besagt Folgendes:

‚All are equal. But some animals are more equal than others.‘

Mr Jones of Manor Farm is so lazy and drunken that one day he forgets to feed his livestock. The ensuin rebellion under the leadership of the pigs Napoleon and Snowball leads to the animals taking over the farm. Vowing to eliminate the terrible inequities of the farmyard, the renamed Animal Farm is organized to benefit all who walk on four legs. But as time passes, the ideals of the rebellion are corrupted, then forgotten. And something new and unexpected emerges …

Animal Farm – the history of a revolution that went wrong – is George Orwell’s brilliant satire on the corrupting influence of power.

‚Remains our great satire of the darker face of modern history‘ Malcolm Bradbury

Animal Farm has seen off to all the opposition. It’s as valid toda as it was fity years ago‘ Ralph Steadman

Wie der Klappentext bereits erwähnt, beginnt die Geschichte der Animal Farm mit einer Revolution, bei der sich die Tiere der Unterdrückung durch den Menschen entledigen. Anschließend Weiterlesen

28 Tage lang

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wpid-20150731_174816.jpgOriginaltitel: 28 Tage lang

Autor: David Safier

Verlag: Rowohlt

Genre: Jugendbuch, Drama, Gesellschaftskritik

Seitenzahl: 414 (inklusive Nachwort)

Erscheinungsjahr: 2014

Zugegeben hatte ich ein wenig Angst vor diesem Buch, denn aufgrund des Szenarios wollte ich unbedingt, dass es mir gefällt, hatte wegen des folgenden Klappentextes jedoch die Vermutung, dass es mir so gar nicht gefallen könnte:

Was für ein Mensch willst du sein?

Mira bringt sich und ihre kleine Schwester Hannah durch den harten Warschauer Ghetto-Alltag, indem sie unter Einsatz ihres Lebens Essen schmuggelt. Doch jetzt soll die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden. Mira schließt sich dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage lang.

28 Tage, in denen Mira sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört: Amos, der noch möglichst viele Nazis mit in den Tod nehmen will, oder Daniel, der sich um die Waisen in den Bunkern kümmert.

28 Tage, in denen Mira Momente von großer Menschlichkeit erlebt, von großem Verrat, großem Leid und großem Glück.

28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.

28 Tage, um die wahre Liebe zu finden.

28 Tage, um eine Legende zu werden.

Wer durch diesen Klappentext wie ich vermutet, dass sich in der Geschichte eine Dreiecksbeziehung breit macht und alles andere verdrängt, der liegt glücklicherweise falsch. Zwar Weiterlesen

Im Westen nichts Neues

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wpid-20141109_201656.jpgOriginaltitel: Im Westen nichts Neues

Autor: Erich Maria Remarque

Verlag: KiWi

Genre: Gesellschaftskritik, Klassiker

Seitenzahl: 325 (davon 63 Anhang)

Erscheinungsjahr (Erstausgabe der Buchform): 1929

Nachdem der erste Weltkrieg schon vor einiger Zeit in der Schule durchgekaut wurde und das Ansehen des Filmes im Klassenverband dementsprechend auch ein Weilchen her war, habe ich mich endlich dazu hinreißen lassen, Im Westen nichts Neues zu lesen. Der Klappentext meiner Ausgabe, deren äußeres Erscheinen in gewisser Weise zum Inhalt passt, besagt Folgendes:

Mit diesem sensationellen Erfolgsroman begründete Erich Maria Remarque seinen Weltruhm und schuf ein zeitlos gültiges Bild der Schrecken des modernen Krieges. Zum hundersten Jahrestag des Kriegbeginns 1914 erscheint diese Neuausgabe mit einem umfassenden Nachwort zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte in der textkritisch durchgesehenen Fassung der Erstausgabe.

>>Ein vollkommenes Kunsterwerk<< Stefan Zweig

>>Dieses Buch hat den Friedensnobelpreis verdient.<< Hamburger Abendblatt

>> >Im Westen nichts Neues< ist ein in seiner Art vollendetes Buch: Klar und einfach, dramatisch und anschaulich, rührend und erschütternd.<< Marcel Reich-Ranicki

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Die Wolke

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Foto-0043Originaltitel: Die Wolke

Autor: Gudrun Pausewang

Verlag: Süddeutsche Zeitung – Junge Bibliothek

Genre: Gesellschaftskritik, Jugendbuch

Seitenzahl: 206

Erscheinungsjahr (Erstausgabe): 1987

Nach dem Unfall von Fukushima hatte Gudrun Pausewang Noch lange danach geschrieben, doch auch nach dem Tschernobyl-Unfall war sie nicht untätig gewesen. Das Ergebnis von damals war das Buch „Die Wolke“, welches 2006 verfilmt wurde und das ich aufgrund von einer Filmpräsentation gelesen habe.  Der Klappentext besagt folgendes:

Gudrun Pausewang, geboren 1928 in Böhmen, wuchs unter dem Einfluss der Wandervogelbewegung auf. Nach dem Krieg wurde sie Lehrerin und lebte mehrere Jahre in Südamerika. Bekannt wurde sie durch ihre engagierten Bücher zu politischen und historischen Themen.

 

Süddeutsche Zeitung Junge Bibliothek

50 Lieblingsbücher zum Vorlesen und Selberlesen, ausgewählt von der Kinder- und Jugendbuchredaktion der Süddeutschen Zeitung.

 

Tschernobyl ist fast vergessen, da geschieht ein Reaktorunfall in Grafenrheinfeld – die Bundesrepublik hat ihren SuperGAU. Die Behören beschwichtigen, doch in der Bevölkerung bricht Panik aus. Die 14jährige Janna-Berta und ihr kleiner Bruder Uli sind völlig schutzlos den schrecklichen Folgen der Katastrophe ausgeliefert. Dieser utopische Roman über die Gefahren der Atomkraft polarisierte die Öffentlichkeit. Rita Süßmuth, die damalige Familienministerin, verlieh ihm 1988 den Deutschen Jugendliteraturpreis mit den Worten, dass politische Streitkultur ein wichtiger Bestandteil jedes demokratischen Systems sei.

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