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Fetzen #08: Und plötzlich waren da Sachbücher

Seit ich mit sieben Jahren endlich das lesen lernte, habe ich Bücher geliebt. Zwar habe auch ich immer wieder mal Leseflauten gehabt, aber eigentlich lagen seitdem immer Bücher auf meinen Nachttisch. Kein Wunder also, dass ich mich mit lesenden Charakteren identifizierte – wie Hermine Granger aus Harry Potter. Doch es gab da etwas, das mich von ihr unterschied.

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Zwischen den Jahren

Es ist Freitagabend kurz vor Mitternacht. Freitag, also Zeit für ein Posting. Seit Beginn meines Studiums habe ich selten zu so später Stunde etwas für den Blog gemacht, dabei werde ich eigentlich im Laufe des Tages zunehmend kreativer. Vermutlich habe ich aus dem Grund plötzlich ungewohnt viele Gedanken, die ich euch am liebsten alle sofort mitteilen würde. Also lasst uns zusammen ein wenig die letzten Monate reflektieren – und einen Blick in das kommende Jahr werfen.

Bestandsaufnahme

Ich bin nun in meinem dritten Semester. Das klingt unglaublich gruselig, weil ich das Gefühl habe, noch immer nicht ganz „den Durchblick“ in Sachen Studium zu haben. Aber das ist wohl eine gewöhnliche Nebenwirkung des Umstandes, dass in meinen Veranstaltungen oft auch höhere Semester sitzen. Vielleicht sollte ich mich einfach öfter daran erinnern, wie ich im ersten Semester eines Nachts bis um 3 Uhr einen Text für eine Übung gelesen habe, um am nächsten Tag nach knapp vier Stunden Schlaf festzustellen, dass diese ausfällt. Sowas würde mir jetzt nicht mehr passieren.

Bezüglich des Blogs hat sich aber ein bestimmter Rhythmus herauskristallisiert: In den Semesterferien sprühe ich vor Ideen für den Blog und finde trotz Lernphasen und Hausarbeiten mehr Zeit und insbesondere mehr Energie zum Lesen. Doch je länger das Semester andauert, desto schwerer fällt es mir, das Schreiben von Rezensionen in meinen Alltag zu integrieren. Zumal ich mir sowieso sehr oft einen Zeitumkehrer herbei wünsche, weil 24 Stunden am Tag mir nicht wirklich genügen.

Was nun?

Meinen Blog über das Semester auf Eis legen und nur in der vorlesungsfreien Zeit zu posten ist für mich keine Option. Allerdings möchte ich künftig eine neue Herangehensweise ausprobieren. Noch vor ein paar Monaten dachte ich, mir das Bloggen regelmäßig in den Planer zu schreiben, würde mein „Problem“ lösen – und solange ich einigermaßen Luft habe, klappt das auch. Aber wenn wie jetzt im Dezember die Uni anstrengender wird und in meinem Privatleben auch noch so viel ansteht, dass meine Tage vom Aufwachen bis zum Einschlafen nahezu lückenlos durchgeplant sind, fehlt mir einfach die Energie, mich an meinen freieren Tagen noch zum Bloggen zu zwingen.

Das werde ich nun akzeptieren. Stattdessen möchte ich künftig in der „freien“ Zeit mehr mit Blick auf das Semester planen. Klar, kurzfristigere Aktionen wie z.B. Teilnahme an Lesenächten oder Meinungen zu aktuellen Themen lassen sich nicht vorbereiten. Aber ich möchte mir angewöhnen, zumindest eine Basis an Artikeln in der freien Zeit vorzubereiten. Und wenn sich dann ein paar Wochen nicht die Möglichkeit ergibt, andere Blogs zu lesen, dann ist das eben so und völlig in Ordnung.

Denn ich kann nicht alles machen, was ich gerne machen würde. Ich habe keinen Zeitumkehrer und werde so schnell wohl auch keinen bekommen. Momentan befinde ich mich in dem Prozess das zu begreifen und zu akzeptieren. Aber darüber könnte ich einen eigenen Artikel schreiben.

Vorsätze

Neben drei privaten Vorsätzen, die ich mir für 2019 gesetzt habe, habe ich neben meinem neuen Plan für den Semester-„Ferien“-Rhythmus auch drei Ziele was das Bloggen und Lesen betrifft:

  • den Rezensionsstapel abarbeiten
  • alte Beiträge überarbeiten
  • auf Reihen fokussieren

Mein Stapel mit Büchern und Mangas, die noch auf die Verschriftlichung meiner Meinung warten, ist gerade eindeutig zu groß. Deswegen wird das das erste sein, worin ich meine Motivation zum Bloggen hineinstecken möchte. Aktuell warten da nämlich vier Mangas und sechs Bücher auf mich.

Das Überarbeiten alter Beiträge hatte ich im Sommer bereits begonnen und ich möchte es gerne auch noch weiter angehen, damit der Blog als Ganzes ansprechender wird und mehr meinem heutigen Geschmack entspricht. Die ein oder andere Rezension habe ich nämlich dann doch offline genommen, weil ich sie Anderen nicht mehr zumuten möchte.

Reihen sind schon lange ein Problem für meinen SuB – sowohl für den, der tatsächlich in meinem Zimmer steht, als auch den imaginären „die Bücher muss ich auch noch Lesen“-SuB. Ich mag es nicht, zwei Bände einer Reihe unmittelbar nacheinander zu lesen – da muss für mich erst noch eine andere Geschichte zur Abwechslung kommen. Das führt nur leider oft dazu, dass ich den nächsten Band unnötig lange vor mir her schiebe, weil es dann nicht bei einem Buch zwischen den Bänden bleibt. Daher möchte ich mich mehr darauf konzentrieren, offene Reihen erst abzuschließen, bevor ich mich wieder in neue, große Abenteuer stürze. Deshalb werde ich mich zunächst auf Das Lied von Eis und Feuer, die Lady Helen Trilogie und die Lunar Chronicles fokussieren.

Fokus

Das wird ohnehin mein Wort für das Jahr 2019. Es gibt Menschen, die jedes Jahr unter ein neues Motto stellen. Ich gehörte bislang nicht dazu, doch meine Ziele und Wünsche für 2019 – sowohl was den Blog als auch mein Leben im Gesamten angeht- lassen sich so gut mit diesem einen Wort zusammenfassen, dass es zwangsläufig mein Motto ist.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Vorsätze für das kommende Jahr, vielleicht sogar ein Motto, das euch begleiten soll? Schreibt mir doch gerne eure Wünsche und Ziele per Kommentar.

Gezeichnet Seitenfetzer

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SeiSuBSo Journal #1

Moin zusammen!

Nachdem ich am Mittwoch Seitenfetzers SuB Sommer eingeleitet habe, erfahrt ihr heute, wie die erste halbe Woche dessen bei mir so lief.

Natürlich bin ich diese Woche noch extrem motiviert gewesen, sodass ich gleich am Mittwoch angefangen habe, in meinem Instagram Stories ein bisschen vom Lesen und den Büchern zu erzählen.

Die letzten Tage habe ich Weiterlesen „SeiSuBSo Journal #1“

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Fetzen #004: 8 Gründe, warum Fantastic Beasts besser ist als Cursed Child

Salvete, homines!

Erinnert ihr euch noch daran, dass ich von Harry Potter and the Cursed Child nicht gerade begeistert war? Dementsprechend habe ich im Bezug auf Fantastic Beasts schon das Schlimmste erwartet – gerade weil auch schon vier weitere Teile angekündigt wurden. Doch tatsächlich waren diese Sorgen unbegründet.


1. Tierwesen vs. Zeitreisen

Mal ganz ehrlich: Hätte man vor 10 Jahren gesagt, dass wir doch noch wieder in die Zaubererwelt abtauchen können, wir uns aber zwischen einer Geschichte mit a) vielen Tierwesen der magischen Welt oder b) Zeitreisen & Multiversen hätten entscheiden müssen, worauf wäre wohl die Wahl von uns Potterheads gefallen?

Klingt der Tierwesen-Plot allein nicht schon mehr nach der Zaubererwelt, die wir kennen? Weiterlesen „Fetzen #004: 8 Gründe, warum Fantastic Beasts besser ist als Cursed Child“

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Fetzen #03: 7 Bücher zum Gruseln

Salvete, Homines!

Es ist Halloween. Höchste Zeit also, einen Blick auf ein paar düstere Buchempfehlungen zu werfen.


wpid-20141013_164015.jpg1. Carrie von Stephen King

Verlag: Hodder

Klappentext:

Carrie White has a gift – the gift of telekinesis.

To be invited to Prom Night by Tommy Ross is a dream come true for Carrie – the first step towards social acceptance by her high school colleagues.

But events will take a decidedly macabre turn on that horrifying and endless night as she is forced to exercise her terrible gift on the town that mocks and loathes her …

Rezension

Es geht doch nichts über ein wenig King. Und mit Carrie bietet sich eine relativ kurze, dafür aber umso (seelisch-)grausamere Geschichte.


Foto-11202. Die Morde in der Rue Morgue und andere Erzählungen von Edgar Allan Poe

Verlag: insel taschenbuch

Klappentext:

>>Die Morde in der Rue Morgue<<, >>Die Maske des Roten Todes<<, >>Die Grube und das Pendel<< und siebzehn weitere schaurig-spannende Geschichten des großen amerikanischen Erzählers Edgar Allan Poe

Rezension

Generell ist Edgar Allan Poe ein Tipp, den man sich zumindest mal ansehen sollte. Von dieser Ausgabe seiner gesammelten Werke hat mir allerdings der zweite Band besonders gut gefallen.


Das Cover (mit Scan-Code der Bibliothek)
Das Cover (mit Scan-Code der Bibliothek)

3. Necronomicon – Horrorgeschichten von H.P. Lovecraft

Verlag: Festa

Klappentext:

Howard Phillips Lovecraft zählt neben Edgar Allan Poe und Ambrose Bierce zu den drei Eckpfeilern der amerikanischen Horrorliteratur. Diese Reihe ist seinem Leben und Werk gewidmet.

Stadt ohne Namen

Das Fest

Das gemiedene Haus

In den Mauern von Eryx

Gefangen bei den Pharaonen

Berge des Wahnsinns

Sechs Geschichten vom Altmeister des Horrors in neuer Übersetzung. Zusätzlich enthalten sind die Essays Geschichte des Necronomicons, Katzen und Hunde

Rezension

Wo wir schon bei zwangsläufigen Tipps und gesammelten Werken sind, muss natürlich auch Poes größter Fanboy Lovecraft zur Sprache kommen. Stellvertretend hierfür habe ich diesen hübschen Band seiner gesammelten Werke ausgewählt.


4. Dracula von Bram Stoker

Verlag: dtv

Klappentext:

Der Gruselklassiker!

>>Auf der Kante des Bettes kniete die weiße Gestalt einer Frau. Neben ihr stand ein großer, hagerer Mann, vollkommen in Schwarz gekleidet.<<

Graf Dracula ist ein Untoter. Er lebt in seinem Schloss in Transsyilvanien. Beim Anblick von Blut gerät er in Raserei, und er verlässt sein Schloss nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.

Rezension

Was darf bei diesen geballten Horror-Klassikern nicht fehlen? Natürlich, Bram Stokers Dracula. Und wann könnte man sich besser mit einem durstigen Vampir herumprügeln als im Winter bei Kerzenlicht oder am Kamin?


5. Das Vampirjäger-Handbuch von Constante Gregory und Craig Glenday

Verlag: PAN

Klappentext:

Die Sensation – der verschollene Klassiker zur Vampirjagd! Neu entdeckt!

Wenn Sie dieses bescheidene Büchlein in Ihren Händen halten, lieber Leser,  dann sind Sie wie ich fasziniert von der Suche nach dem Vampir:  diesem diabolischen Geschöpf der Nacht, das wir mehr fürchten als alles andere.

Öffnen Sie diese Seiten, wenn Sie es wagen, und Sie werden darin alles Wissenswerte für die Jagd auf die Untoten erfahren. Sie bekommen Rat, wie Sie die Untoten erkennen, wo sie zu finden sind, wie man sich ihrer erehrt – und wie man sie schließlich zur Strecke bringt. Sie finden in diesem Handbuch alle meine geheimen Notizen, praktischen Anleitungen und hilfreichen Informationen für die Vampirjagd. Folgen Sie mir auf meiner ewigen Suche, und sammeln Sie Ihre eigenen Erfahrungen Aber vor allem: Seien sie wachsam.

Constantine Gregory, Hochwohlgeborgen St. Peter’s Church, Whitechapel, London

Rezension

Und wer nun selbst auf Vampirjagd gehen möchte, der findet mit diesem hübschen Büchlein einen schönen Anfängerguide.


wpid-20150102_004346.jpg6. Dark Hidout von Masasumi Kakizaki

Verlag: Egmont Manga

Klappentext:

Es sollte eine Auszeit von den ewigen Streitereien sein, welche die Beziehung des jungen Ehepas Miki und Seiichi belasten. Denn dass ihr kleiner Sohn auf tragische Weise ums Leben kam, kreidet Miki allein ihrem Mann an. Ein Urlaub auf einer verträumten Insell soll helfen, mit dem Schicksalsschlag abzuschließen … doch dann kommt alles anders!

Denn in dem scheinbaren Urlaubsparadies gibt es einen Ort, den man besser meiden sollte. Einen dunklen, die Seele verzehrenden Ort …

Rezension

Natürlich dürfen aber auch ein paar bildgewaltigere Empfehlungen nicht fehlen. So zeigt schon das Cover dieses Einzelbandes, dass er nichts für zarte Gemüter ist.


20160423_111315.jpg7. Grab der Schmetterlinge von Aya Tanaka20160925_153939.jpg

Verlag: Tokyopop

Klappentext:

Seine Reinheit wurde besudelt und ein Monster wurde geboren!

Keiner kann es sich erklären: Der Grundschüler Manato verschwindet plötzlich bei einer Unterrichtseinheit im Freien, woraufhin seine Familie wegzieht. Sechs Jahre später kehrt seine kleine Schwester Mari zurück und trifft auf Atsuma, der sich über das unerwartete Wiedersehen freut. Doch es bahnt sich ein Albtraum an, denn einer nach dem anderen werden die Schüler, die damals bei dem Verschwinden von Manato dabei waren, auf brutale Weise angegriffen …

Rezension Band 1 & Band 2

Nicht zuletzt darf dieser Zweiteiler fehlen, der mich jüngst begeistert hat. Ist der erste Band von Grab der Schmetterlinge noch sehr auf groteskes Bildmaterial ausgelegt, breitet der zweite Band einen wunderbar subtilen Horror aus.


Nun hoffe ich, dass ihr in der heutigen Nacht doch noch ein Auge zu bekommt.

Welche Grusel-Empfehlungen habt ihr für mich? Was für Autoren sollte ich mir mal ansehen?

Gezeichnet Seitenfetzer