Frohes Neues & auf ein Neues!

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Salvete, homines!

Es ist die Zeit der Jahresrückblicke und Vorsätze. Und eigentlich liebe ich es, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und von einem Neuanfang zu träumen. Eigentlich. Das ist dieses Jahr etwas anders. Allerdings liegt es nicht daran, dass dieses Jahr nicht schön gewesen wäre – im Gegenteil: Ich habe meinen Platz in der großen weiten Welt gefunden, denke ich.

Seit dem Sommer hat sich mein Leben komplett geändert: Umzug, eine fremde Stadt, Uni statt Schule, neue Freunde – und unlängst auch eine Veränderung im Privaten. Blickt man zwöllf Monate zurück, muss ich wohl ein komplett anderer Mensch sein.

Leider ist mein Blog in diesem neuen Leben bislang zu kurz gekommen. Denn wie ihr in den vergangenen Monaten mitbekommen habt, habe ich eine Pause eingelegt, was das Bloggen – und gezwungenermaßen leider auch das Lesen – angeht.

Einerseits habe ich mir meinen Stundenplan doch ein wenig zu voll gepackt. Zwar verbringe ich gar nicht mal so viel Zeit in der Uni, allerdings machen Übungen einen großen Teil meiner Lehrveranstaltungen aus – und dementsprechend ist alles sehr vorbereitungs- und textintensiv. Da habe ich definitiv schon meine Lektion für die Zukunft gelernt: Mehr Vorlesungen, weniger Übungen – so verlockend die höheren Leistungspunkte auch sind. Das ist den Aufwand einfach nicht wert.

Andererseits darf ich allerdings auch nicht alles auf die Uni schieben. Schließlich ist mein privater Alltag auch vollständig auf den Kopf gestellt. Bislang lebte ich ziemlich im Nichts, sodass sämtliche Unternehmungen langfristig geplant und mit Aufwand verbunden waren. Nun in der Stadt lebend, gibt es nicht nur mehr Möglichkeiten, meinen anderen Hobbies nachzugehen, sondern durch das Wohnen in einem Konvikt auch meine Freunde direkt vor der Zimmertür zu haben, sodass die ungeplante freie Zeit, die einst oft in dne Blog floss, nun spontan mit diesen verbracht wird.

Aber: Neues Jahr, neues Glück. Einerseits ist mein erstes Semester bald rum, was zwar zunächst noch ein paar Prüfungen bedeutet, meine Hoffnungen auf das nächste Semester aber immens steigert. Zwar werde ich dann wieder eine neue Sprache lernen dürfen, aber hoffentlich werde ich trotzdem wieder mehr Zeit für mich und den Blog haben. Ursprünglich hatte ich ja geplant, mehr statt weniger Zeit für den Blog während des Studiums zu haben.

Trotzdem möchte ich mich nicht zu sehr unter Druck setzen. Zumindest momentan würde ich meinen eigentlichen Blog-Plan von zwei Beiträgen pro Woche nicht schaffen. Deswegen wird hier fortan mit nur noch einem Beitrag pro Woche zu rechnen sein, der nach Möglichkeit am Freitag erscheinen sollte.

Das sind sie also, meine Vorsätze für 2018: Wieder mehr Zeit zum Lesen und wieder regelmäßiger Bloggen.

Was sind eue Vorsätze für das neue Jahr?

Habt einen guten Rutsch*!

Gezeichnet Seitenfetzer

*Der „Rutsch“ kommt übrigens vom Hebräischen „Rosch“, was „Kopf, Spitze“ aber auch „Anfang eines Textes“ heißen kann. Das hat mir mein Studium immerhin schon beigebracht.

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