Bücher · Jugendbücher · Sachbuch

Sonja Eismann: Ene, Mene, Missy!

Originaltitel: Ene, mene, Missy! – Die Superkräfte des Feminismus

Autorin: Sonja Eismann

Verlag: S. Fischer Verlag

Genre: Sachbuch, Jugendbuch

Seitenzahl: 256

Erscheinungsjahr: 2017

ISBN: 978-3-7335-0258-4


Beyoncé tut es.

Lena Dunham tut es.

Miley Cyrus tut es.

Emma Watson tut es.

Charlotte Roche tut es.

Sie bezeichnen sich als Feministinnen.

Denn Feministinnen sind intelligent, stark und sexy, und es gibt auch heute noch 1000 gute Gründe, sich für Gleichberechtigung einzusetzen.

Tu du es auch!

– Klappentext

Vergangenen Sommer haben meine Mitbewohnerin und ich uns gegenseitig ein paar feministische Bücher ausgeliehen. Eines davon war Ene, mene, Missy!, das als lockere Einführung in das Thema daherkommt.

Weiterlesen „Sonja Eismann: Ene, Mene, Missy!“
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Andere Fetzen · Fetzen

Zwischen den Jahren

Es ist Freitagabend kurz vor Mitternacht. Freitag, also Zeit für ein Posting. Seit Beginn meines Studiums habe ich selten zu so später Stunde etwas für den Blog gemacht, dabei werde ich eigentlich im Laufe des Tages zunehmend kreativer. Vermutlich habe ich aus dem Grund plötzlich ungewohnt viele Gedanken, die ich euch am liebsten alle sofort mitteilen würde. Also lasst uns zusammen ein wenig die letzten Monate reflektieren – und einen Blick in das kommende Jahr werfen.

Bestandsaufnahme

Ich bin nun in meinem dritten Semester. Das klingt unglaublich gruselig, weil ich das Gefühl habe, noch immer nicht ganz „den Durchblick“ in Sachen Studium zu haben. Aber das ist wohl eine gewöhnliche Nebenwirkung des Umstandes, dass in meinen Veranstaltungen oft auch höhere Semester sitzen. Vielleicht sollte ich mich einfach öfter daran erinnern, wie ich im ersten Semester eines Nachts bis um 3 Uhr einen Text für eine Übung gelesen habe, um am nächsten Tag nach knapp vier Stunden Schlaf festzustellen, dass diese ausfällt. Sowas würde mir jetzt nicht mehr passieren.

Bezüglich des Blogs hat sich aber ein bestimmter Rhythmus herauskristallisiert: In den Semesterferien sprühe ich vor Ideen für den Blog und finde trotz Lernphasen und Hausarbeiten mehr Zeit und insbesondere mehr Energie zum Lesen. Doch je länger das Semester andauert, desto schwerer fällt es mir, das Schreiben von Rezensionen in meinen Alltag zu integrieren. Zumal ich mir sowieso sehr oft einen Zeitumkehrer herbei wünsche, weil 24 Stunden am Tag mir nicht wirklich genügen.

Was nun?

Meinen Blog über das Semester auf Eis legen und nur in der vorlesungsfreien Zeit zu posten ist für mich keine Option. Allerdings möchte ich künftig eine neue Herangehensweise ausprobieren. Noch vor ein paar Monaten dachte ich, mir das Bloggen regelmäßig in den Planer zu schreiben, würde mein „Problem“ lösen – und solange ich einigermaßen Luft habe, klappt das auch. Aber wenn wie jetzt im Dezember die Uni anstrengender wird und in meinem Privatleben auch noch so viel ansteht, dass meine Tage vom Aufwachen bis zum Einschlafen nahezu lückenlos durchgeplant sind, fehlt mir einfach die Energie, mich an meinen freieren Tagen noch zum Bloggen zu zwingen.

Das werde ich nun akzeptieren. Stattdessen möchte ich künftig in der „freien“ Zeit mehr mit Blick auf das Semester planen. Klar, kurzfristigere Aktionen wie z.B. Teilnahme an Lesenächten oder Meinungen zu aktuellen Themen lassen sich nicht vorbereiten. Aber ich möchte mir angewöhnen, zumindest eine Basis an Artikeln in der freien Zeit vorzubereiten. Und wenn sich dann ein paar Wochen nicht die Möglichkeit ergibt, andere Blogs zu lesen, dann ist das eben so und völlig in Ordnung.

Denn ich kann nicht alles machen, was ich gerne machen würde. Ich habe keinen Zeitumkehrer und werde so schnell wohl auch keinen bekommen. Momentan befinde ich mich in dem Prozess das zu begreifen und zu akzeptieren. Aber darüber könnte ich einen eigenen Artikel schreiben.

Vorsätze

Neben drei privaten Vorsätzen, die ich mir für 2019 gesetzt habe, habe ich neben meinem neuen Plan für den Semester-„Ferien“-Rhythmus auch drei Ziele was das Bloggen und Lesen betrifft:

  • den Rezensionsstapel abarbeiten
  • alte Beiträge überarbeiten
  • auf Reihen fokussieren

Mein Stapel mit Büchern und Mangas, die noch auf die Verschriftlichung meiner Meinung warten, ist gerade eindeutig zu groß. Deswegen wird das das erste sein, worin ich meine Motivation zum Bloggen hineinstecken möchte. Aktuell warten da nämlich vier Mangas und sechs Bücher auf mich.

Das Überarbeiten alter Beiträge hatte ich im Sommer bereits begonnen und ich möchte es gerne auch noch weiter angehen, damit der Blog als Ganzes ansprechender wird und mehr meinem heutigen Geschmack entspricht. Die ein oder andere Rezension habe ich nämlich dann doch offline genommen, weil ich sie Anderen nicht mehr zumuten möchte.

Reihen sind schon lange ein Problem für meinen SuB – sowohl für den, der tatsächlich in meinem Zimmer steht, als auch den imaginären „die Bücher muss ich auch noch Lesen“-SuB. Ich mag es nicht, zwei Bände einer Reihe unmittelbar nacheinander zu lesen – da muss für mich erst noch eine andere Geschichte zur Abwechslung kommen. Das führt nur leider oft dazu, dass ich den nächsten Band unnötig lange vor mir her schiebe, weil es dann nicht bei einem Buch zwischen den Bänden bleibt. Daher möchte ich mich mehr darauf konzentrieren, offene Reihen erst abzuschließen, bevor ich mich wieder in neue, große Abenteuer stürze. Deshalb werde ich mich zunächst auf Das Lied von Eis und Feuer, die Lady Helen Trilogie und die Lunar Chronicles fokussieren.

Fokus

Das wird ohnehin mein Wort für das Jahr 2019. Es gibt Menschen, die jedes Jahr unter ein neues Motto stellen. Ich gehörte bislang nicht dazu, doch meine Ziele und Wünsche für 2019 – sowohl was den Blog als auch mein Leben im Gesamten angeht- lassen sich so gut mit diesem einen Wort zusammenfassen, dass es zwangsläufig mein Motto ist.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Vorsätze für das kommende Jahr, vielleicht sogar ein Motto, das euch begleiten soll? Schreibt mir doch gerne eure Wünsche und Ziele per Kommentar.

Gezeichnet Seitenfetzer

Action · Dystopie · Mangas & Co. · Science-Fiction

Tatsuya Shihira: Q [ku] Band 3

Originaltitel: Q [KU]

Mangaka: Tatsuya Shihira

Verlag: Carlsen Manga

Genre: Action, Dystopie, Science-Fiction

Seitenzahl: 194

Anzahl Bände: 4

Erscheinungsjahr (DE): 2018

ISBN: 978-3-551-77168-1

Klappentext:

Angesichts der bevorstehenden Operation >>Zerstörung von Solaris<< versuchen die U7, Rem wieder in ihre Organisation zu holen, aber Rem erteilt ihnen eine Absage. Um sich zu rächen bedroht das U7-Mitglied Shinobu Rem mit seinen teuflischen Kräften! und es kommt zu einer furchtbaren Tragödie, bei der die erzünrte Q ihr wahres Gesicht zeigt…!

Lieber dritter Band von Q [ku],

gut möglich, dass ich dir hier nun ein wenig Unrecht tue. Schließlich habe ich deine Reihe begonnen, als nicht allzu viele anderen Reihen um meine Aufmerksamkeit buhlten und ich eine leichte Lektüre durchaus zu schätzen wusste. Weiterlesen „Tatsuya Shihira: Q [ku] Band 3“

Andere Fetzen

Fetzen #07: Tschö mit ö!

Keine Sorge, ich höre hier nicht auf.

Aber ich habe neulich mein Zimmer umgeräumt und musste dementsprechend mein Regal komplett aus- und wieder einräumen. Vor dem Umräumen wurde der Platz für Bücher & Mangas langsam knapp – durch meine neue Sortierung hätte ich theoretisch sogar wieder Platz, ohne etwas wegzugeben. Trotzdem wollte ich ein bisschen aussortieren.

Dabei fielen mir drei Mangabände und zwei Bücher in die Hände, bei denen ich mir sehr sicher bin, dass ich sie nicht noch einmal lesen will und eigentlich auch nicht unbedingt im Regal haben muss.

ABER: Gleichzeitig hält mich irgendetwas davon ab, sie einfach in den halb-öffentlichen Bücherschrank zu stellen.

Bei den drei Mangabänden liegt es schlichtweg daran, dass es eine komplette, gar nicht mal so alte Reihe ist. Sie war auch gar nicht schlecht – nur eben nicht gut genug, als dass ich auf sie nicht verzichten könnte. Bislang habe ich mich bloß noch nie von einer Reihe getrennt, nachdem ich sie komplett gelesen habe, sondern nur von enttäuschenden ersten Bänden.

Ganz anders ist es bei den beiden Büchern: Beide sind von Autoren, auf die ich neugierig war, die mich dann aber nicht überzeugen konnten. Ich könnte die Bücher also problemlos weggeben. Aber diese Autoren haben eben Teile des 19. Jahrhunderts miterlebt, sodass diese Bücher zeigen würden, dass ich auch zu älteren Werken greife. Wenn ich ehrlich zu mir bin, würde ich die Bücher aber eben wirklich einfach nur zum Angeben im Regal behalten. Und das ist ja eigentlich kein Grund.

Ich hoffe, dass ich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags das „Aber“ schon längst überwunden habe.

Kennt ihr das Gefühl, Bücher eigentlich weggeben zu wollen, dann aber doch fadenscheinige Gründe zu haben, warum ihr sie trotzdem behalten solltet?

Gezeichnet

Seitenfetzer

Anthologie · Bücher · Englisch · Horror · Klassiker · Romantik

Robert W. Chambers: The King in Yellow

Originaltitel: The King in Yellow

Autor: Robert W. Chambers

Verlag: Wordsworth Editions

Genre:  Klassiker, Horror, Romantik, Englisch, Anthologie

Seitenzahl: 179

Erstveröffentlichung (The King in Yellow): 1895

ISBN: 978 1 84022 644 7

Klappentext:

‚…I read it and reread it, and wept and laughed and trembled with horror which at all times assails me yet‘.

With its strange, imaginative blend of horror, sicnece fiction, romance and lyrical prose, Robert W. Chambers‘ The King in Yellow is a classic masterpiece of weird fiction. This series of vaguely connected stories is linked by the presence of a monstrous and suppressed book which brings fright, madness and spectral tragedy to all those who read it. An air of futility and doom pervade these pages like a sweet insidious poison. Dare you read it?

This collection has been called the most important book in American supernatural fiction between Poe and the moderns. H. P. Lovecraft, creator of the famed Cthulu Mythos, whose own fiction was greatly influenced by this book stated that The King in Yellow ‚achieves notable heights of cosmic fear‘.

Liebes The King in Yellow,

vor einiger Zeit habe ich den Namen Robert W. Chambers in einem Satz mit H.P. Lovecraft gelesen, weswegen ich unbedingt mal etwas von deinem Autor lesen wollte. Da kamst du mir als Kurzgeschichtensammlung ganz gelesen, um einen Einblick in seine Werke zu erhalten.

Ich hatte eine Mischung aus Lovecraft und Poe erwartet und deine ersten Kurzgeschichten, also diejenigen, die sich wirklich um das fiktive Buch The King in Yellow handeln, wurden dem auch durchaus gerecht. Weiterlesen „Robert W. Chambers: The King in Yellow“