Fantasy · Mangas & Co. · Mystery

Machico Chino: Miniature Garden of Twindle Band 2

Originaltitel: Twindle No Hakoniwa

Mangaka: Machico Chino

Verlag: Tokyopop

Genre: Fantasy, Mystery

Seitenzahl: 176

Anzahl Bände: 2

Erscheinungsjahr: 2018

ISBN: 978-3-8420-4317-6

Klappentext:

Fantastisch, düster und süß zugleich!

Die Zauberer Gilles und Giselle sind Zwillinge und ihre beiden Zauberstäbe waren ursprünglich einmal ein einziger. Als Stofftierhersteller haucht der jüngere Bruder Gilles Stofftieren Leben ein, Giselle ist Krankenschwester und benutzt ihre Magie zum Heilen. Nach einem großen Unglück flickt Giselle die toten Körper mit ihrer Magie zusammen, was jedoch die Zauberstäbe der Zwillinge mit einem Fluch belegt. Als Giselle auch noch spurlos ver-schwindet, macht sich Gilles auf die Suche nach ihr …

Nachdem mich der erste Band von Miniature Garden of Twindle schon so begeistert hatte, musste ich natürlich auch zum zweiten – und damit auch letzten – Band der Reihe greifen. Und so begab ich mich wieder in die fantasievolle Geschichte, die mit den Worten creepy und kawaii wohl am besten beschrieben werden kann.

Neben dem wieder wundervollen Zeichenstil, der auch diesmal komplett in Farbe erblüht, erfahren wir diesmal ein wenig über den Hintergrund der Miniatur-Gärten wie beispielsweise ihren Ursprung oder wer weitere Bewohner dieser Gärten sind. Allerdings hätte ich mir gerade über ihre Entstehungsgeschichte bzw. den -ort noch ein paar mehr Details gewünscht.

Außerdem erfahren wir ein wenig mehr über die Vor- und Nachteile des Lebens, das Giselle nun führt. Dies geschieht jedoch relativ ambivalent, sodass beim Vergleich ihres alten und neuen Lebens keines von beiden als eindeutiger Sieger hervorginge. Somit wird das Schwarz-Weiß-Schema, das sich im vorherigen Band angedeutet hatte, doch noch aufgelöst, was auch besser zur Geschichte passt.

Schließlich sind neben Tod und Tragödie auch Liebe und grenzwertige Geschwisterliebe zentrale Themen des Mangas, die letztendlich auf unterschiedliche Weise gelöst wird, wobei beide Varianten sich passend anfühlen, weil sie gut, aber auch nicht perfekt sind.

Darüber hinaus spielen nun aber auch die Zomzoms eine größere Rolle. Damit hätte ich nicht gerechnet, wurde aber positiv überrascht, da sie tatsächlich sehr unterschiedliche, für ihre Ausgangssituation recht gut ausgearbeitete Charaktere bekommen haben. Einziger Nachteil daran ist, dass ich gelegentlich nachlesen musste, wer denn jetzt genau gerade redet. Trotzdem haben diese bizarren Kinder einen notwendigen neuen Anstoß in die Handlung gebracht.

Fazit

Insgesamt setzt der zweite Band von Miniature Garden of Twindle also die bizarr-schöne Geschichte würdig fort, bringt einige – für meinen Geschmack aber noch zu wenige – Informationen über die Miniatur-Gärten und rückt die Zomzoms mehr in den Fokus. Dafür vergebe ich 4 1/2 von 5 Kreuzen.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

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