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Convention-Bericht #001: DeDeCo 2018

Salvete, homines!

Vergangenes Wochenende fand die diesjährige DeDeCo in Dresden statt. Und zum ersten Mal war auch meine Wenigkeit dabei. Wer hier schon etwas länger mitliest weiß, dass meine bisherigen Convention-Erfahrungen sich auf zwei HobbitCons beschränken – und die LBM letztes Jahr, wenn man sie denn dazu zählen möchte.

Wenn Seitenfetzer auf japanische Süßigkeiten (und insbesondere auf Rote Bohnen Mochis) trifft…

Über die DeDeCo hatte ich im Vorfeld nur online gelesen, dass sie Besucherzahlen im vierstelligen Bereich hat und dieses Jahr erstmals nicht in einer Schule stattfindet. Und so machte ich mich vergangenen Sonntag also allein auf den Weg nach Dresden, da mein Lieblings-Otaku nicht mitkommen konnte.

Und nun ratet mal, wer es total verpeilt hat, auf der Convention selbst Bilder zu machen. Abgesehen von einem Foto, auf dem ein Deadpool einen Iron Man ankuschelt, habe ich die Con nämlich ausschließlich durch meine eigenen Augen und nicht durchs Handy betrachtet. Deswegen müsst ihr euch mit Bidern meiner Beute begnügen.

DAS Con-Accessoire für Nicht-Cosplayer: Die Atemmaske.

Ziemlich zu Beginn der Con fiel mir auf, dass der Cosplayer-Anteil unglaublich hoch war. Vielleicht sind die wenigen zivil gekleideten Menschen einfach zwischen all den Kostümen verschwunden, aber mir kam es so vor, als wären ungefähr 80% Cosplayer gewesen. Und die Nicht-Cosplayer waren meist doch einigermaßen otakuhaft (sprich: Atemschutz, Buttons oder generell kawaii Stil) gekleidet. Da war ich über meine Fuchs-oder-was-auch-immer-Ohren-Kapuze ziemlich froh, sonst wäre ich mir absolut underdressed vorgekommen.

 

Eine meiner ersten Anlaufstellen war der Bring & Buy. Dieser wirkte schon etwas geleert, was allerdings vermutlich daran lag, dass ich eben erst am letzten Tag der Convention da war.

Das Death Note vom Bring & Buy und Essstäbchen von der Mangaküche

Ich habe zwar nach nichts explizit gesucht, bin aber dennoch fündig geworden. Zum einen gab es ein unbenutztes Death Note. Ich habe noch keine Ahnung, was und ob ich dort etwas hineinschreiben werde, aber allein die Vorstellung, ein eigenes Death Note zu haben, gefällt mir sehr. Zum anderen habe ich den ersten Band von Manhole von Tetsuya Tsutsui (Mangaka von Prophecy und Poison City) gefunden.

Als nächstes habe ich einen kleinen Blick in den Games Room geworfen, der ziemlich gut besucht war. Da ich allein aber nicht auf irgendwelche Spiele warten wollte, blieb es auch nur bei einem kurzen Aufenthalt. Neben diversen Konsolen von Nintendo und Playstations gab es auf jeden Fall auch Dance Dance Revolution. Aber wie gesagt, ich habe mich nicht zu genau umgeschaut.

Genau so wenig kann ich über das Maid Café berichten. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die Courage hatte, mich theoretisch dort hinein zu trauen. Denn irgendwie kam mir der Gedanke, ganz allein dort hinein zu gehen, zunächst einmal doch komisch vor. Als ich dann so weit gewesen wäre, hatte es leider schon geschlossen, weil es zumindest am Sonntag eben nicht bis Convention-Schluss offen hatte.

Dafür habe ich das Shopping-Angebot mehr als ausreichend ausgenutzt. Die Händler würde ich persönlich als eine angenehme Mischung bezeichnen, sodass von Mangas über Merch bis zum Cosplay-Bedarf verschiedenste Bereiche abgedeckt waren. Allerdings hätte ich persönlich mir eine etwas größere Auswahl an Süßigkeiten (insbesondere an Pockys) gewünscht.

Karten vom Stand der NiSa-Con, Black Butler Anhänger, und Buttons von Angel Works

Eigentlich wollte ich mir noch die Bühnenshow von Horrorkissen anschauen, aber irgendwie habe ich das verplant. Was ich zum Glück nicht verplant habe, war das Gewinnspiel der NiSa-Con, die mit ihrem Stand Werbung gemacht und gute Laune verbreitet haben. Obwohl ich für meine Verhältnisse relativ gut die Anzahl von Bonbons in einem Glas geschätzt habe, habe ich leider nicht gewonnen. Aber zumindest habe ich durch die Tombola an deren Stand ein paar Karten bekommen und einiges über die NiSa-Con sowie die Contaku erfahren.

 

Was für mich ebenfalls eine Premiere war, war der Künstler-Bereich. Habe ich mich für diesen auf der letzten LBM noch nicht wirklich interessiert, so habe ich mich diesmal darauf eingelassen – und wurde positiv überrascht. Denn neben Zeichnungen von eigenen Charakteren konnte man hier auch jede Menge ausgefallenes Zeug und zum Teil auch Merch finden, was man definitiv nicht so schnell wiedersieht. So habe ich mir Buttons von Angel Works und ein Slytherin-Säckchen von Kari-chan geholt, das mir auch noch mit Süßigkeiten gefüllt wurde. Leider weiß ich nicht mehr, wer hinter dem Slytherin-Briefpapier steckt.

Slytherin-Säckchen von Kari-chan und Slytherin-Briefpapier

Außerdem habe ich mir noch Essstäbchen bei der Mangaküche gekauft, bevor ich zum Amigurumi-Workshop von Snow gegangen bin. Und ich muss sagen: Dafür, dass ich seit der Grundschule nicht mehr gehäkelt habe, bin ich jetzt motiviert genug, dass ich mir schon Häkelnadeln und Wolle gekauft habe.

Fazit

Die DeDeCo hat als erste Convention eine angenehme Größe – einerseits ist sie nicht zu klein, andererseits aber auch noch schön übersichtlich. Da ich allein und ohne Cosplay unterwegs war (und zudem doch ein gutes Stück Anreise hatte), hat mir persönlich der eine Convention Tag aber gereicht. So habe ich die für mich spannenden Teile der Con nutzen können ohne mich zwischenzeitlich zu langweilen. Wenn es sich einrichten lässt, werde ich nächstes Jahr also bestimmt wieder für einen Tag vorbeischauen.

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