Kakifly: K-On! Band 2

20161128_204548.jpgOriginaltitel: K-ON!

Mangaka: Kakifly

Verlag: Carlsen Manga

Genre: Comedy

Seitenzahl: 121

Anzahl Bände: 6

Erscheinungsjahr (DE): 2012

ISBN: 978-3-551-77762-1

Klappentext:

Selbst Yui hat die Abschlussprüfungen überstanden! Jetzt steht die Einschulungsfeier an und die Mädels wollen auftreten… äh, müssen auftreten, denn ihr Club hat sich außer durch exzessives Teetrinken nicht sonderlich hervorgetan. Wenn die Mädels nicht bald ein bisschen aktiver werden, droht der Schülerrat die AG aufzulösen!

Auch der zweite Band von K-On! ist recht episodisch gehalten und wieder wird der (Schul-)Jahresverlauf mit Eckpunkten wie beispielsweise einem Sommer-Camp oder einer Silvesterfeier durchlebt. Einziger Unterschied ist ein Neuzugang in der Band, der auch nötig ist, um zumindest etwas frischen Wind und einen Handlungsfaden in die Geschichte zu bekommen.

Denn abgesehen davon ist eben so ziemlich alles beim Alten: Die Mädchen verbringen ihre Freizeit zusammen, proben kaum, müssen den Schulalltag überleben und trinken Tee. Einzig bei Mio ließe sich mit etwas gutem Willen noch eine leichte Charakterentwicklung feststellen.

Was in diesem Band von K-On! jedoch gerade aus nicht-japanischer Sicht besonders gut gelungen ist, sind die kurzen Ausflüge in die japanische Kultur, die in der deutschen Ausgabe durch kleine Fußnoten, die beispielsweise einen Yukata erklären, ergänzt wurden.

Eingefleischten Otakus dürfte das meiste zwar schon bekannt sein, aber gerade für Neulinge ist dies eine gute Gelegenheit, etwas Japan kennenzulernen.

Dennoch bleibt das Problem mit der fehlenden Handlung. Da auch dieser Band wieder fast ein ganzes Schuljahr abdeckt, frage ich mich, wie die Reihe auf sechs Bände kommen soll – immerhin können die Mädchen ja nicht ewig auf der Highschool bleiben. Und so langsam wäre eine richtige Handlung neben der Episoden doch ganz schön. Schließlich wird der bloße Jahresverlauf irgendwann doch zu repetitiv.

Weil K-On! im zweiten Band also noch immer eher vor sich hindümpelt statt eine richtige Handlung – sieht man vom Neuzugang am Beginn des Bandes einmal ab – zu entwickeln, aber zumindest ein wenig japanische Kultur vermittelt und wieder kurzweilige Unterhaltung bietet, vergebe ich diesmal 2 1/2 von 5 Kreuzen.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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