Ransom Riggs: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children

20161006_152740.jpgOriginaltitel: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children

Autor: Ransom Riggs

Verlag: Quirk

Genre: Englisch, Fantasy, Jugendbuch

Seitenzahl: 353 + Anhang

Erscheinungsjahr (Erstausgabe): 2011

ISBN: 978-1-59474-603-1

Spätestens nach Erscheinen des Kinofilms sollte Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children zumindest jedem ein Begriff sein. Aber was verbirgt sich hinter dem von Booktube-Größen wie Jesse the Reader gehypten Buch? Der Klappentext besagt Folgendes:

A mysterious island. An abandoned orphanage. A strange col-ection of peculiar photographs. It all waits to be discovered in Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children, an unforgettable novel that mixes fiction and photography in a thrilling reading experience. As our story opens, a horrific family tragedy sets sixteen-years-old Jacob journeying to a remote island off the coast of Wales, where he discovers the crumbling ruins of Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children. As Jacob explores its decaying, it becomes clear that Miss Peregrine’s children were more than just peculiar. They may have been dangerous. They may have been quaran-tined on a deserted island for a good reason. And somehow – impossible though it seems – they may be still alive.

Und so mysteriös wie der Klappentext anmutet, beginnt die Geschichte auch erstmal. Denn nach dem Tod seines Großvaters weiß Jacob lange Zeit nicht, was seiner Fantasie und was der Realität entspricht. Leider wird dieses Spielen mit Jakobs Wahrnehmung relativ schnell wieder fallengelassen, obwohl es Potenzial gehabt hätte.

Gerade in Kombination mit den obskuren Vintage-Photographien wurde so nämlich eine beunruhigende, dichte Atmosphäre geschaffen. Zumindest die Bilder bleiben im Verlauf der Geschichte und machen das Buch zusammen mit der allgemeinen Aufmachung von Kapitelanfängen und Seitenzahlen zu einem optischen Hingucker.

Allerdings konnte mich die Geschichte gerade in der zweiten Hälfte nicht so sehr begeistern wie erhofft. Der Jugendbuch-Charakter kommt einfach zu stark durch, was sich insbesondere an einer aufgesetzten und mehr als bedenklichen Lovestory zeigt. Durch diese hat sich meine Empathie für die Hauptcharaktere in Pappaufstellern würdige Grenze zurückgezogen.

Da mir das Wohlergehen unserer beiden Turteltauben also immer weniger am Herzen lag, habe ich die letzten Kapitel vor allem aus Sympathie mit einigen Nebencharakteren gelesen. Denn unter diesen gibt es so manche, die mir überraschend gut gefallen haben – sowohl wegen ihrer Fähigkeiten als auch wegen ihres jeweiligen Wesens.

Insgesamt hat sich Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children also als weitaus weniger mysteriös als vermutet entpuppt. Gerade die grausige Liebesgeschichte hat das schaurig-zauberhafte Potenzial gestört. Zumindest ist es aber auch als Taschenbuch ein Hingucker und kann mit einigen besseren Nebencharakteren aufwarten. Dafür vergebe ich 3 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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