Akte X – Das Aquarius-Projekt

20160626_154712.jpgOriginaltitel: The X-Files

Idee: Chris Carter

Text: Stefan Petrucha

Zeichnung: Charles Adlard

Farben: George Freeman

Verlag: Carlsen Comics

Genre: Mystery

Seitenzahl: 70

Erscheinungsjahr: 1996

ISBN: 3-551-72744-9

Als kleiner Fan der Serie konnte ich nicht widerstehen, als ich diese Comicreihe in der Bibliothek sah. Der Klappentext besagt Folgendes:

Der Comic zur Kultserie

>>Die Wahrheit ist irgendwo da draußen.<<

Zwei FBI-Agenten auf den Spuren des Unerklärlichen –

neue, rätselhafte Fälle exklusiv als Comic.

>>Die Episoden sind phantastisch konstruiert.<< Der Spiegel

Beim Aquarius-Projekt handelt es sich um den vierten Band der Reihe, jedoch verfügte meine Bibliothek nicht über die ersten drei Bände. Aufgrund des Klappentextes ging ich jedoch davon aus, dass man jeden Band, ähnlich wie die meisten Folgen der Serie, unabhängig voneinander lesen kann.

Das war ein Irrtum. So wird an manchen Stellen konkret in einer Fußnote auf einen der vorherigen Bände verwiesen, während sich zusätzlich unglaublich viele Andeutungen finden, die man wohl nur mit dem Vorwissen aus den ersten Bänden versteht.

Die Geschichte rund um eine Verschwörung ist so schon sehr schwer nachzuvollziehen. Jedoch bringt der Aufbau des Comics selbst auch noch einiges an Verwirrung mit sich. Szenenwechsel werden nämlich nur teilweise durch eine Orts- und Zeitangabe gekennzeichnet, sodass gelegentlich von einem Panel zum nächsten zu einem völlig anderen Ort gesprungen wird. Dies ist besonders störend, wenn beide Orte sich zudem auch noch ähneln.

Die Geschichte selbst konnte mich auch nicht wirklich in ihren Bann ziehen. Ich war zwischenzeitlich tatsächlich dazu geneigt, einfach abzubrechen – und das bei einem Comic von nur 70 Seiten!

Mir fehlte wohl einfach die mysteriöse Atmosphäre der Serie, die durch den doch relativ einfachen Comic-Stil einfach nicht transportiert werden konnte. So fühlte sich der Fall schlicht und ergreifend belanglos an.

Akte X – Das Aquarius Projekt stellt also keinen unabhängigen Fall dar. Zudem schafft es der Comic, durch abrupte Ortswechsel für Verwirrung zu sorgen. Die für die Serie so typische Atmosphäre wird hingegen nicht transportiert. Daher gibt es nur 2 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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