Chris Priestley: Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

20160626_154809.jpgOriginaltitel: Tales of Terror from the Black Ship

Autor: Chris Priestley

Verlag: Bloomsbury Berlin

Genre: Anthologie, Horror, Kinderbuch, Mystery

Seitenzahl: 239

Erscheinungsjahr: 2011

ISBN: 978-3-82705422-7

Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff ist der zweite Band der Schauergeschichten-Reihe von Chris Priestley, kann jedoch auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Der Klappentext besagt Folgendes:

Es gibt Dinge auf dem Meer, ob in seiner dunklen Tiefe oder an der schimmernden Oberfläche treibend, die man nicht auf irgendwelchen Seiten irgendwelcher Bücher findet. Sie werden mit gedämpften Stimmen von Schiff zu Schiff und von Seemann zu Seemann weitergegeben.

Die verschiedenen Gruselgeschichten sind wieder in eine Rahmenhandlung eingebettet. Dieses Mal lernen wir jedoch Ethan und seine kleine Schwester Cathy kennen, die in einem Wirtshaus an der Küste leben und in einer stürmischen Nacht von einem Fremden allerlei Geschichten erzählt bekommen. Der Inhalt der Schauergeschichten fokussiert sich diesmal auf allerlei maritime Begebenheiten.

Dies macht die Geschichten jedoch ein wenig repetitiv. Priestley verdient gewiss Anerkennung dafür, so viele verschiedene und doch einigermaßen abwechslungsreiche Geschichten gefunden hat. Allerdings lesen sich diese insbesondere durch die Ähnlichkeit ihrer Protagonisten – meist Jungen die eine ihrer ersten Fahrten erleben – zu Beginn einer neuen Geschichte wie eine Wiederholung der vorherigen.

Es mag an den fehlenden Variationsmöglichkeiten liegen oder daran, dass das Konzept nun nicht mehr völlig neu ist, aber die einzelnen Geschichten sind so weniger gruselig als die im ersten Band.

Dafür ist die Verknüpfung zwischen den Geschichten und der Rahmenerzählung besser gelungen. Diesen Zusammenhang hat Priestley in sich schlüssig gestaltet, sodass wir mit etwas Gespür erahnen können, in welche Richtung sich das Ende der Rahmenhandlung wohl entwickeln mag.

Dennoch haben mich die Details des Endes überrascht, zumal Priestley es schafft, eine schmale Verbindung zum ersten Band zu schaffen, die dennoch überzeugend ist.

Insgesamt dürften Fans von Seemannsgarn sich auch an diesem Teil der Schauergeschichten erfreuen, allerdings sind die Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff nicht mehr ganz so gruselig und weniger abwechslungsreich als ihr Vorgänger. Dies wird jedoch auch durch eine spannendere Rahmenhandlung wettgemacht. Daher vergebe ich 3 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

Weitere Bände:

Onkel Montagues Schauergeschichten

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