Stephen King: It

20160712_153553.jpgOriginaltitel: It

Autor: Stephen King

Verlag: Hodder

Genre: Englisch, Horror, Thriller

Seitenzahl: 1376

Erscheinungsjahr (Original): 1986

ISBN: 978-1-4447-0786-1

It gehört wohl zu einem der bekanntesten Werke Stephen Kings. Zumindest Pennywise dürfte jedem Horror-Interessierten ein Begriff sein. Doch was genau hat es mit diesem Clown auf sich? Der Klappentext verrät Folgendes:

There is a reason why Stephen King is one of the bestselling writers in the world, ever. Described by John Connolly as ‚utterly compelling‘ and by the Daily Express as an author ‚who can create an entire world and make the reader live in it‘, Stephen King writes stories that draw you in and are impossible to put down.

It is the children who see – and feel – what makes the small town of Derry so horribly different. In the storm drains, in the sewers, IT lurks, taking on the shape of every nightmare, each one’s deepest dread. Sometimes IT reaches up, seizing, tearing, killing…

Time passes and the children grow up, move away and forget. Until they are called back, once more to confront IT aus it stirs and coils in the sullen depths of their memories, reaching up again to make their past nightmares a terrible present reality.

‚A writer of excellence … King is one of the most fertile storytellers of the moern novel‘ THE SUNDAY TIMES

Der Beginn von It erzählt einerseits die letzten Stunden von George Denbrough, dessen Tod noch eine Schlüsselrolle spielen wird, sowie andere Mordfälle, die irrelevant für den weiteren Verlauf sind und somit mehr verwirren als nützen. Erst danach lernen wir die Protagonisten kennen, die uns durch dieses Monster von einer Geschichte begleiten.

It verfügt über wirklich eine gewaltige Länge, die wohl auch abschreckend wirken kann. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein Buch, dass man mal eben weglesen kann und es ist eben kein durchgehender Horror-Schocker. Wenn man sich die Zeit jedoch nimmt, wird man mit den verschiedenen Lebenswelten der wichtigsten Charaktere – den sieben Kindern aus dem Losers Club sowie ihren Peinigern – vertraut gemacht.

Diese schönen Ausarbeitungen der wirklich unterschiedlichen Familienverhältnisse, rechtfertigen die Länge. Man hätte die Geschichte über den Schrecken von Derry kürzer erzählen können, aber erst durch die vielen Alltagsepisoden sowie Auszüge aus der Geschichte von Derry wird diese Stadt plastisch.

Generell spielt King mit den verschiedenen Zeiten und Perspektiven, was insbesondere ab etwa dem zweiten Drittel verstärkt auftritt. Aber auch schon vorher wird die Geschichte durch Tagebuchauszüge aufgelockert, was bei einem Werk der Länge auch nötig ist.

Thematisch zieht sich neben dem Schrecken, der in Derry lauert, und den Besonderheiten dieser Stadt auch die Kindheit durch die Geschichte. Anhand der Protagonisten wird deutlich, wie sehr diese Phase des Lebens, während der man doch in einer völlig anderen Welt lebt, den späteren Menschen prägt.

Der Schrecken, der anders als erwartet nicht nur die Form des Clowns kennt, nimmt im späteren Verlauf nahezu Lovecraft’sche Züge an, was mich positiv überrascht hat. Das Ganze wird schließlich von einem passenden Ende gekrönt, bei dem eben nicht alles gut wird.

Insgesamt lernt man in It nach einem eher ungünstigen Anfang also die merkwürdige Stadt Derry kennen. Neben ihrem fast schon lovecraft’schen Schrecken beschäftigt sich die Geschichte aber auch immer wieder mit dem Thema Kindheit und deren Folgen, wodurch die Länge des Buches gerechtfertig wird. Dafür vergebe ich 4 von 5 Kreuzen.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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2 Kommentare zu „Stephen King: It

  1. Hallo Seitenfetzer,
    ich habe gerade deinen Kommentar und deine Frage gesehen, ob es eine Verlängerung der Oldie but Goldie-Challenge geben wird. Entschuldige erstmal, dass ich jetzt erst antworte, durch das neue Dashboard-Design von Blogger, werden neue Kommentare nicht mehr kenntlich gemacht, so habe ich gar nicht erst mitbekommen, dass neue Kommentare auf Freischaltung gewartet haben. Aber lieber später als nie.
    Dieses Jahr wird es vorerst auf meinem Blog keine Challenges geben. Vielleicht ändert sich das noch, aber fest versprechen möchte ich an dieser Steller nichts. Ich habe aber Planungen für ein oder zwei Challenges für 2018, aber da möchte ich noch etwas dran arbeiten. Bis dahin, man liest sich. 🙂

    Lieben Gruß,
    Nico

    1. Ja, besser eine späte Antwort als gar keine, auch wenn es erstmal schade um die Challenge ist. Aber dann bin ich einfach mal ab jetzt schon auf die 2018er Challenges gespannt und werde meine Oldies still und heimlich für mich weiterlesen. ^^

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