Michi Urushihara: Yorukumo Band 5

20160622_141214.jpgOriginaltitel: Yorukumo

Mangaka: Michi Urushihara

Verlag: Egmont Manga

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Seitenzahl: 213

Anzahl Bände: 5

Erscheinungsjahr (DE): 2015

Mit dem fünften Band findet die Reihe Yorukumo nun also ein Ende. Der Klappentext sagt dazu Folgendes:

In der Welt gibt es ein Oben, eine Mitte und ein Unten. Die Reichen wohnen in der Stadt, die Armen auf den Feldern und der allerletzte Abschaum haust im Wald …

Nakata und Yorukumo werden im Anwesen des Prinzen gefangen gehalten. Kiyoko dringt in das Anwesen des Prinzen ein, um Yorukumo zurückzuholen …. Was ist die wahre Hoffnung, die nur jene erfahren, die von der Hoffnungslosigkeit gekostet haben?! Der überwältigende Abschlussband!

Den letzten Band von Yorukumo kann man wohl am ehesten als sonderbar bezeichnen. Denn einerseits gibt es keine allzu haarsträubenden Verfolgungen mehr, andererseits spitzt sich die Handlung doch auf einen alles entscheidenden Moment zu, bei dem man wirklich nicht weiß, zu welchem Ergebnis er führt. So liest sich der Manga gleichzeitig vergleichsweise entschleunigt aber auch spannend.

Die Handlung selbst wird dabei eher über Taten als durch Dialoge transportiert. Diese Taten selbst stellen aber auch nicht allein die Endauflösung dar, denn diese findet sich in der Metaebene. Schon zu Beginn der Reihe konnte man erahnen, dass hinter der Handlung eigentlich mehr steckt, und mit dieses Gefühl schließt Yorukumo auch ab.

So wird der Reihe ein passendes Ende bereitet, das aufgrund der eben genannten Kombination auch nach der Konzentration des Lesers verlangt. Wenn man etwas mehr als nur Bahnhof verstehen will, sollte man gerade den letzten Band von Yorukumo nicht als kurze Auflockerung zwischendurch lesen, sondern sich wirklich Zeit nehmen.

Positiv überrascht hat mich zudem, dass ein Stück Hintergrundgeschichte für den Prinzen eingeflochten wurde, mit der ich eigentlich gar nicht gerechnet hätte. So wird ein Teil seines Verhaltens erklärt, was ich bislang nur als Willkür und Extravaganz abgetan habe.

Bei diesem Stück Information selbst bin ich mir jedoch nicht sicher, ob ich es gut finden soll. Zwar stellt es keinen Widerspruch zur bisherigen Handlung her, wirkt aber auch wie ein spontaner Einfall, der Kiyoko mal eben als Hilfsmittel an die Hand gegeben wurde.

Insgesamt handelt es sich beim fünften Band also um einen angemessenen Abschluss der Reihe Yorukumo. Allerdings verlangt er dem Leser einiges an Konzentration ab, da er sich vor Allem auf die Metaebene bezieht. Außerdem wirkte eine Enthüllung doch ungewohnt spontan. Daher vergebe ich 4 von 5 Kreuzen.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

Alle Bände von Yorukumo: † † † †

Band 1     † † † † †

Band 2     † † † † †

Band 3     † † †

Band 4     † † †

Band 5     † † † †

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