Etorouji Shiono: Übel Blatt Band 6

wpid-20151021_135410.jpgOriginaltitel: Yūberu Buratto

Mangaka: Etorouji Shiono

Verlag: Kazé

Genre: Fantasy, Action

Seitenzahl: 217

Anzahl Bände (DE): Bislang bis Band 6

Erscheinungsjahr (DE): 2015

Nachdem der fünfte Band mich bereits begeistern konnte, musste ich natürlich schnell zum sechsten und momentan auch aktuellsten Band von Übel Blatt greifen. Dessen Klappentext besagt Folgendes:

Oh stolzer Held Balester – das Dunkel des Wahnsinss hat das Licht dieses Sterns verdunkelt. Seit dem Mord an Ascheriit vor 20 Jahren zerfrisst die Schuld seine Seele. Jetzt, da der „Heldenmörder“ umgeht und Schtemwölch bereits dran glauben musste, haben ihm Furcht und Misstrauen auch noch den letzten Funken Verstand geraubt. In jeder Ecke Verrat und Heimtücke wähnend, lässt er die freie Stadt Jullas-Abllas dem Erdboden gleichmachen. Doch Keinzell stellt sich dem Blutbad entgegen – und er hat eine neue Schülerin …

In diesem Band entlädt sich die Spannung, die im vorherigen Band bereits angedeutet wurde, was zu jeder Menge actiongeladenen Kämpfen führt. Dies stellt einen wunderbaren Kontrast zum letzten Band dar, denn so erhält die Story, nachdem einige Hintergrundinformationen vermittelt wurden, wieder ordentlich Schwung.

Und obwohl ich mich persönlich schwertue mit zu vielen Kampfszenen, hat mir dieser Band, der quasi aus nichts Anderem besteht, richtig gut gefallen. Einerseits sind die Kämpfe gut nachvollziehbar dargestellt, andererseits kämpft nicht nur Keinzell, denn die ganze Stadt sieht sich plötzlich mit einem Angriff konfrontiert.

Diese Wendung in der Geschichte, die verdeutlicht, dass es in dem Reich weitaus mehr als eine nach Macht strebende Partei gibt, macht einen Großteil der Spannung dieses Bandes aus. Denn so stellt sich für manch einen die Frage, wen man nun unterstützen sollte. Was muss man tun, wenn der eine Feind sich als Feind des anderen Feindes entpuppt?

Auch gefiel mir, dass durch die Ereignisse ein erstes Umdenken in den Köpfen einiger Leute stattgefunden hat. Denn auf die Art und Weise, wie dieses Umdenken herbeigeführt wurde und vor allem wo, ist es durchaus plausibel und ich bin gespannt, welche Konsequenzen sich daraus noch ergeben mögen.

Eine weitere Entwicklung der Geschichte ist die im Klappentext angesprochene neue Schülerin Keinzells. Ich weiß zwar noch nicht genau, was ich von der Konstallation halten soll, bin ihr aber zunächst einmal nicht völlig abgeneigt, da im vorherigen Band ja bereits angedeutet wurde, dass Keinzell nun eigentlich hätte ein Lebens als Lehrmeister führen können.

Beim Nachwort fand ich dieses Mal besonders schön, dass bei den verschiedenen fliegenden Festungen, die abgebildet sind, auch kurz auf ihren jeweiligen geschichtlichen Kontext eingegangen wurde, was die Historie Saalandiens glaubhafter wirken lässt. Außerdem hatte ich nach Beendigung des Bandes derartige Lust auf mehr Fantasy, dass ich unbedingt eine Folge Game of Thrones schauen musste.

Da der sechste Band von Übel Blatt es geschafft hat, dass ich trotz vieler Kampfszenen nicht wirklich etwas Negatives gefunden habe und danach sogar Lust auf noch mehr Fantasy hatte, hat er sich diesmal 5 von 5 Kreuzen verdient.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

Advertisements

Meinung schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s