Death Note Band 3

wpid-20150920_201843.jpgOriginaltitel: Desu Notu

Autor: Tsugumi Ohba

Zeichner: Takeshi Obata

Verlag: Tokyopop

Genre: Mystery

Seitenzahl: 193

Anzahl Bände: 12

Erscheinungsjahr(DE): 2007

Auch auf die Gefahr hin, dass ich zu einem kleinen Fangirl mutiere, muss ich doch meine Meinung zum dritten Band von Death Note kundtun. Dieser verfügt über Folgenden Klappentext:

Die Sonderermittler unter der Leitung von L sind Light auf den Fersen. Doch selbst unter Beobachtung lässt sich Kira nicht vom Töten abhalten. Als plötzlich mysteriöse Videobänder auftauchen, kommt es zu einer auch für Kira schicksalhaften Wendung.

Wie der Klappentext bereits verrät, steht Light zu Beginn des Bandes noch immer unter Überwachung, wobei seine Ideen, diese zu umgehen äußerst kreativ und interessant sind.

Doch der dritte Band von Death Note hat viel mehr als das bloße Lösen alter Konflikte zu bieten. Denn da die Polizei ihren Kreis der verdächtigen enorm verkleinern konnte, wagt L den nächsten, für beide Seiten sowohl riskanten als auch reizvollen Schritt: Er sucht die Konfrontation mit Light, wodurch sich das interlektuelle Duell der beiden von der theoretischen und distanzierten auf eine persönliche Ebene gebracht wird, die sowohl emotionale Stärke als auch schnelle Reaktion erfordert.

Wer von den beiden aus dieser Situation den größten Vorteil ziehen kann, wird sich wohl erst in den nächsten Bänden zeigen, und bleibt bis dahin der persönlichen Auffassung des Lesers unterlassen.

Nun könnte man meinen, dass durch diese Verschiebung der Wettstreit-Ebene bereits ein zur genüge Spannung bietendes Element in diesem Band hinzugefügt wurde, doch der dritte Band von Death Note fügt noch etwas oder besser gesagt jemand Anderes hinzu. Und dieser Jemand sorgte bereits jetzt für eine Situation, in der ich den Ausgang dieser kaum erwarten konnte, da es mir schwer fiel, einzuschätzen, wie weit Ohba und Obata wohl gehen würden, wenn es darum geht, ihren Charakteren Leid zuzufügen.

Um aber nicht gänzlich ins Fangirlen zu geraten, sei noch ein kleiner Kritikpunkt genannt: Die Regeln des Death Note, die am Ende der Kapitel zu finden sind, scheinen immer unabhängiger von der Story. Gut, man kann das als ein Mittel deuten, um den Leser in Spekulationen bezüglich des Verlaufes der Handlung zu stürzen, jedoch empfände ich es eher als störend, sollten die in diesem Band genannten Regeln in einem der Folgebände erst zu tragen kommen, sodass man die Regeln zum parallelen Nachlesen dabei haben müsste. Ob dem womöglich tatsächlich so ist, wird sich zeigen. Dennoch kann man die unpassenden Regeln als störende Ablenkung von der Story empfinden.

Nichtsdestotrotz ist auch der dritte Band von Death Note einer der besten Mangas die ich gelesen habe, da er es noch immer schafft, die Anfangsspannung der Grund-Idee, die sich bei vielen Reihen nach ein paar Bänden ein wenig verläuft, durch immer neue Innovationen aufrecht zu erhalten. Und dafür vergebe ich 5 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

Weitere Bände:

Band 1

Band 2

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