Yorukumo Band 2

wpid-20150718_211924.jpgOriginaltitel: Yorukumo
Mangaka: Michi Urushihara
Verlag: Egmont Manga
Genre: Horror, Mystery, Thriller
Seitenzahl: 237
Anzahl Bände (DE): Bislang 5
Erscheinungsjahr (DE): 2015

Nachdem mich der erste Band von Yorukumo so gefesselt hatte, war ich doch ein wenig zweifelnd, ob der zweite Band da noch mithalten kann. Doch beginnen wir mit dem Klappentext:

In der Welt gibt es ein Oben, eine Mitte und ein Unten. Die Reichen wohnen in der Stadt, die Armen auf den Feldern und der allerletzte Abschaum haust im Wald …

Kiyoko hat sich in den seltsam verschlossenen Yorukumo verliebt, doch sein niedriger Stand ist ihrer Mutter ein Dorn im Auge, denn sie hat höhere Pläne für ihre Tochter!

Doch die menschliche Natur und eine Verkettung von Hoffnungslosigkeit zeigen Kiyoko von heute auf morgen, wie grässlich diese Welt ist. Jenseits ihrer Vorstellungskraft herrscht eine Grausamkeit, von der sie ihre Augen nicht mehr abwenden kann.

Den zweiten Band von Yorukumo kann man wohl sehr treffend mit einem Wort beschreiben: peitschend.

Die Story rast einfach nur so voran, als bestände die Reihe aus maximal vier Bänden. Die Ereignisse überschlagen sich und die vermeintliche Idylle des ersten Bandes wird nur so mit Füßen getreten. Dadurch zeichnet sich aber nun auch eine deutlichere Richtung ab, in welche sich die Geschichte entwickelt. Was ich von dieser halten soll, wird sich jedoch wohl erst in den folgenden Bänden zeigen.

Gleichzeitig zur peitschend-schnellen Story wird der Leser aber insbesondere gegen Ende des Mangas genau wie Kiyoko mental gepeitscht, denn sie findet wirklich grausame Dinge über ihre Welt heraus, und obwohl man als Leser so manches Detail bereits kennt, ist es nochmal eine Steigerung, Kiyoko mit all den Grausamkeiten konfrontiert zu sehen.

Und auch die Charaktere haben es wieder geschafft, mich völlig an Yorukumo zu fesseln. Denn obwohl sich auch in ihnen das ein oder andere Klischee steckt und ich Kiyoko aufgrund ihrer Naivität so manches mal gerne geschüttelt hätte, habe ich diese teilweise doch sehr verkorksten Figuren schon ins Herz geschlossen – und das so sehr, dass ich mir sogar schon ihre Namen merken kann, was bei mir wirklich was heißen muss.

Ohne zu viel zu spoilern kann ich also sagen, dass der zweite Band von Yorukumo wirklich lesenswert ist. Denn wer schon den ersten Band dieser Reihe mit ihrem düsteren Zeichenstil, der wunderbar zu dem verrückt-makaberen Setting passt, mochte, wird auch an dem zweiten Band von Yorukumo seine Freude finden. Daher vergebe ich 5 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

Weitere Bände:

Band 1

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