Yorukumo Band 1

wpid-20141229_204005.jpgOriginaltitel: Yorukumo
Mangaka: Michi Urushihara
Verlag: Egmont Manga
Genre: Horror, Mystery, Thriller
Seitenzahl: 236
Anzahl Bände (DE): Bislang 5
Erscheinungsjahr (DE): 2014

Wie kommt man nach einer längeren Lesepause wieder ins Lesen hinein? Am besten mit einem guten Manga. Und dabei handelt es sich bei Yorukumo definitiv. Doch beginnen wir mit dem Klappentext:

In der Welt gibt es ein Oben, eine Mitte und ein Unten. Die Reichen wohnen in der Stadt, die Armen auf den Feldern und der allerletzte Abschaum haust im Wald.

Das liebenswerte Mädchen Kiyoko arbeitet in einem Restaurant auf den Feldern und erhält eines Tages einen mysteriösen Auftrag: Sie soll einen Mann namens Yorukumo versorgen, der ohne menschliche Gefühle und Bildung sein Dasein fristet. Auf Kiyoko wirkt er naiv, doch Yorukumo ist ein gnadenloser Killer, der zum Töten gezüchtet wurde. Als sich die beiden begegnen, beginnt die Welt auseinanderzubrechen.

Hierbei handelt es sich um einen dieser Klappentexte, der einerseits treffend, andererseits aber auf fehlleitend ist. Denn wer beispielsweise glaubt, die Geschichte spiele tatsächlich in einer ländlichen Gegend, wird zunächst verwirrt sein, da die im Klappentext angesprochenen Bezirke allesamt Teil einer Großstadt sind.

Doch kommen wir zum eigentlich Spannenden: dem Manga an sich. Und mir fällt schlichtweg kein anderes Wort ein, als ihn mit „wow“ zu beschreiben. Yorukumo besitzt bereits im ersten Band eine dermaßen einzigartige und fesselnde Grundatmosphäre, dass es mich nahezu sofort gepackt und kaum losgelassen hat.

Dieses schmutzig-düstere Setting kombiniert mit den verwendeten Begriffen und der Art der Interaktion zwischen den Charakteren, die einem das Gefühl vermitteln, es handele sich bei der Geschichte um eine gewaltige Metapher, die man noch nicht verstehen kann, ist einfach verdammt gut.

Und wäre ich allein deswegen nicht schon hin und weg gewesen, so hätte mich auch der namensgebende Hauptcharakter Yorukumo überzeugen können, denn dieser Charakter erinnert sehr stark an Frankensteins Monster aus Frankenstein, das Phantom der Oper aus dem gleichnamigen Werk oder Lucy aus Elfen Lied – und ich habe nunmal ein Herz für diese Art missverstandener Charakter.

Alles in Allem kann man also sagen, dass ich einfach nur begeistert vom ersten Band von Yorukumo bin und es kaum erwarten kann, zu erfahren, in welchem Zusammenhang diese ganzen düsteren Gestalten in dieser gewaltigen Stadt denn nun letztendlich stehen. Also vergebe ich 5 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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