Black Butler Band 11

wpid-20150315_162621.jpgOriginaltitel: Kuroshitsuji

Mangaka: Yana Toboso

Verlag: Carlsen Manga

Genre: Fantasy, Action, Comedy, Mystery

Seitenzahl: 174

Anzahl Bände (in DE): Bisher 18

Erscheinungsjahr: 2012

Nach einer längeren Pause habe ich mich nun wieder einem Band von Black Butler gewidmet. Der Klappentext des elften Bandes der Reihe besagt Folgendes:

>>Ich werde Euch treu und aufrichtig dienen…<<

Ein Geheimbund namens >>Aurora-Gesellschaft<< rühmt sich, Tote zum Leben erwecken zu können. Um herauszufinden, was es mit dieser Gesellschaft auf sich hat, schmuggeln Ciel und sein Butler Sebastian sich au eine Präsentation des Geheimbundes, die auf einem Luxusdamper stattfindet. Und während die unterschiedlichsten Menschen sich die geheime Losung >>Phönix<< zurufen, beginnt das weite Meer unter ihnen zu tosen… und wie es tost! Hier kommt der spannendste Butler-Thriller der Welt… direkt zu Euch…

Und wieder einmal haben wir ein Beispiel für einen absolut ungeeigneten Klappentext. Denn bevor sich die Geschichte der Aurora-Gesellschaft zuwendet, muss erstmal die vorherige Angelegenheit zu Ende gebracht werden.

Wer den zehnten Band bereits gelesen hat, wird wissen, um welche Angelegenheit es sich hierbei handelt. Und die Auflösung dieser nimmt 2-3 Fünftel des elften Bandes ein. Erst anschließend und nachdem noch ein alter Bekannter sich dem Personenkreis um Ciel angeschlossen hat, beginnt die Geschichte sich allmählich der Aurora-Gesellschaft zuzuwenden. Wobei mir nicht ganz klar sein soll, was es mit dem tosenden Meer auf sich haben soll – schließlich befindet sich Ciel nicht auf der Titanic und wird dementsprechend wohl auch nicht jeden Moment einen Eisberg rammen. Nein, die Gefahr geht auf jeden Fall nicht vom Meer selbst aus.

Vom Zeichenstil her weißt auch der elfte Band von Black Butler die gewohnte Detailverliebtheit auf und auch die Dialoge wurden sauber lektoriert.

Inhaltlich ist dieser Band wie bereits gesagt eher eine Brücke zwischen zwei größeren Abenteuern, die Ciel und Sebastian erleben. Der Anfang taugt ziemlich gut, um auch nach längerer Zeit wieder in die Geschichte reinzukommen, da man sich doch recht schnell erinnern kann, worum es denn überhaupt ging. Was ich von der Entwicklung, dass Ciel nun einen weiteren Bediensteten hat, halten soll, weiß ich allerdings noch nicht so recht. Je nachdem, wie sich das entwickelt, könnte das entweder zur gelungenen Abwechslung oder aber zum absoluten Nerv-Faktor werden.

Das Ende jedoch war das Beste am ganzen Band. Denn obwohl ich Cliffhangern gelegentlich doch recht kritisch gegenüber stehe, hat dieser mich wirklich neugierig auf den nächsten Band gemacht. Ich bin wirklich gespannt darauf, wie Toboso die Kombination aus dieser Art von Gefahr und der Zeit des British Empire umsetzen wird.

Insgesamt hat sich der elfte Band von Black Butler also 4 von 5 Kreuzen verdient, da er zwar die gewohnt hohe Qualität liefert, allerdings eben auch „nur“ ein Brückenband zwischen einem spannenden Abenteuer und dem nächsten vielversprechendem Abenteuer darstellt.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

Weitere Bände

Black Butler Band 1

Black Butler Band 2

Black Butler Band 5

Black Butler Band 6

Black Butler Band 7

Black Butler Band 8

Black Butler Band 9

Black Butler Band 10

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