Another Band 2

wpid-20150209_202210.jpgOriginaltitel: Another

Autor: Yukito Ayatsuji

Zeichner: Hiro Kiyohara

Verlag: Egmont Manga

Genre: Mystery

Seitenzahl: 177

Anzahl Bände: 4

Erscheinungsjahr (Original): 2011

Es sollte wohl nicht zu lange dauern, bis ich zum zweiten Band von Another, der mir freundlicherweise von einer guten Freundin ausgeliehen wurde, griff. Schließlich hat der erste Band für einige Fragen sowohl beim Protagonisten als auch beim Leser gesorgt. Der Klappentext des zweiten Bandes besagt Folgendes:

Nachdem Koichi Zeuge des tödlichen Unfalls seiner Mitschülerin Yukari wurde, zeigt sich der Fluch der Klasse 3-3 in voller Grausamkeit: Weitere Schüler und ihre Angehörigen sterben. Anscheinend ist Koichi daran nicht ganz unschuldig, aber Gewissheit kann ihm nur die „unsichtbare“ Mei Misaki geben. Doch dabei tut sich nur noch ein größeres Rätsel auf…

Wie im Klappentext beschrieben, kommt die Handlung allmählich voran. In der ersten Hälfte des Mangas war davon allerdings noch nicht viel zu spüren. Es geht so verwirrend weiter, wie der erste Band aufgehört hat. Allerdings muss man dem zweiten Band zugutehalten, dass er ohne große Wiederholungen oder Rückblenden  den Leser an den Cliffhanger aus dem ersten Band erinnert. So wird man schnell wieder in die Geschichte geführt, ohne dass diese unnötig gebremst werden müsste. Dennoch bleibt man zunächst als Leser noch immer im Ungewissen.

Doch die große Begeisterung flammte erst in der zweiten Hälfte des Mangas auf. Zunächst steigert sich die Spannung schleichend. Man merkt erst gar nicht, dass man immer mehr beginnt, mit Koichi mitzufiebern, bis sich die Handlung zu einem ersten Spannungshöhepunkt verdichtet und die Seiten nur so verfliegen. Ayatsuji und Kiyohara haben es also tatsächlich geschafft, ein Spinnennetz der Spannung zu weben und den Leser darin gefangen zu nehmen.

Diese unglaubliche Spannung ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass die simple Verwirrung, die den Leser von der Geschichte distanziert, nun der Atmosphäre des Mythischen gewichen ist. Die Zusammenhänge, die man erfährt, wirken äußerst surreal und besitzen dennoch eine gewisse Logik. Man kann also sagen, dass Another sich das Genre „Mystery“ redlich verdient hat.

Doch wer glaubt, die Handlung der Reihe wäre somit eigentlich schon im zweiten Band abgeschlossen, der täuscht sich. Denn obwohl einige Fragen aus dem ersten Band beantwortet werden, so bleibt doch so manches offen und durch die Lösung des einen Rätsels entsteht ein weiteres, weitaus bedeutenderes. Bei diesem neuen Rätsel kann man nun auch als Leser die eigenen Schlüsse ziehen, da durch die Andeutungen und neuen Erkenntnisse Koichis die ein oder andere Vermutung angestellt werden kann.

Insgesamt hat der zweite Band von Another den ersten also bei weitem übertroffen. Die Handlung wirkt noch immer wunderbar durchdacht und hat an Spannung dermaßen zugelegt, dass man nach diesem Band gar nicht mehr anders kann, als die Reihe weiter zu verfolgen. Daher vergebe ich 5 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

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