Elfen Lied Band 3

wpid-20141213_192132.jpgOriginaltitel: Erufen Rito

Mangaka: Lynn Okamoto

Verlag: Tokyopop

Genre: Mystery, Thriller

Seitenzahl: 449

Anzahl Bände: 6

Erscheinungsjahr(DE): 2009

Nach einiger Zeit habe ich mich auch an den dritten Band von Elfen Lied herangewagt, auch wenn ich zunächst gar nicht mal so viel Lust verspürte, zu diesem Manga zu greifen, doch dies sollte sich noch ändern. Der Klappentext des dritten Bandes besagt wieder einmal Folgendes:

Das schöne Gesicht des Todes

Lucy ist eine Diclonius – eine Mutantin mit einem scheinbar unstillbaren Hunger zu töten. Trotz höchster Sicherheitsvorkehrungen gelingt ihr eines Tages die Flucht aus dem Forschungslabor, in dem sie untersucht wurde. Wenige Tage später finden der Student Kota und seine Cousine Yuka am Strand ein nacktes Mädchen, das scheinbar sein Gedächtnis verloren hat. Sie nehmen sie mit zu sich nach Hause und ahnen nicht, wen sie da bei sich aufgenommen haben …

Tatsächlich hat mich der dritte Band von Elfen Lied enorm gefesselt. Und das hat wohl mehrere Gründe.

Mittlerweile ist der Zeichenstil Okamotos wirklich schön geworden. Natürlich hat er sich nicht in einen Shojo-Kitsch-Stil verwandelt, aber wenn ich an die eckigen Köpfe zu Beginn des ersten Bandes denke und nun den Charakter betrachte, der im späteren Verlauf des dritten Bandes eine relativ wichtige Rolle spielt, ist das wirklich eine enorme und lobenswerte Entwicklung.

Und auch storymäßig kann der dritte Band von Elfen Lied glänzen: Hintergrundinformationen aus dem zweiten Band werden erneut aufgegriffen, gleichzeitig erfährt man aber auch mehr über die anderen Charaktere. Und es muss wohl nicht erwähnt werden, dass ich besonders bei Mangas viel Wert auf die Geschichte eines Charakters lege, zumal es in diesem Fall nicht nur eingestreute Rückblenden sind, sondern diese auch unmittelbar mit der aktuellen Handlung zu tun haben. Zudem erfährt der Leser, warum die Reihe eigentlich Elfen Lied heißt.

Zwar könnte man kritisieren, dass es mittlerweile zu viele verschiedene Personen bei Elfen Lied gibt, allerdings kann man diese noch vergleichsweise gut auseinanderhalten und mindestens am Kontext erkennen, wen man gerade vor sich hat, sollten deutliche Unterscheidungen durch Frisuren und Ähnlichem nicht mehr möglich sein.

Insgesamt hat beim dritten Band von Elfen Lied für mich schlichtweg alles gepasst: der Zeichenstil und die richtige Mischung aus Hintergrundinformationen und vorantreiben des Plots. Das alles gipfelt in einem sehr spannenden Finale, bei dem man sich vom Spannungsgrad her kaum vorstellen kann, dass die Reihe gerade einmal die Hälfte erreicht hat.

Und da ich es nun wirklich schade finde, dass an dieser Stelle der erste Schuber endet, denn die Seiten flogen trotz anfänglicher Demotivation nur so dahin, hat sich der dritte Band von Elfen Lied 5 von 5 Kreuzen verdient.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

Weitere Bände

Elfen Lied Band 1

Elfen Lied Band 2

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