Gate Band 2

Foto-1268Originaltitel: Gate Vol. 2

Mangaka: Hirotaka Kisaragi

Verlag: Egmont Manga

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 240

Anzahl Bände: 4

Erscheinungsjahr(DE): 2010

Nachdem ich den ersten Band von Gate ja förmlich inhaliert habe, musste ich selbstverständlich direkt zum Zweiten greifen. Doch kann Gate das Niveau halten?  Der Klappentext verrät folgendes:

Akira, Riki, Shigeru und Kazuya haben die Vier Heiligen Tiere in ihrem Innern gebändigt und sind somit knapp dem Tod entkommen. Aber ein einziger Fehler genügt und sie fallen der zügellosen Kraft dieser mächtigen Geschöpfe zum Opfer! Das GATE muss geschlossen werden, denn bereits jetzt strömen zahllose dunkle Kreaturen hindurch und bedrohen die Erde …

Im zweiten Band geht es vor allem um die Vorgeschichte des Gate, denn vor 30 Jahren gab es bereits eine ähnliche Situation, bei der jedoch fatale Fehler und Probleme aufgetreten sind. Nach und nach erfährt der Leser nun, was vor 30 Jahren geschehen ist, wenn auch längst nicht das ganze Ausmaß der damaligen Ereignisse bekannt ist.

Zudem gilt es, diverse Charaktere aus dem vorherigen Band (und neue Gesichter) aus den Klauen der scheinbaren Gegenspieler unserer vier Protagonisten zu befreien.

Wobei nicht ganz eindeutig wird, ob es sich bei diesen nun wirklich um die Gegenspieler handelt oder nicht, was mir recht gut gefällt. Mal sehen, wie sich dies im kommenden Band entwickelt, denn dies ist eine Frage, die mich wirklich interessiert.

Jedoch führt das viele Gerede über die Ereignisse von vor 30 Jahren und die Entführungen bzw. der Kampf gegen die scheinbaren Gegenspieler dazu, dass einerseits die Beziehung zwischen den Protagonisten und ihren heiligen Tieren weniger thematisiert werden. Dies ist ein Punkt, den ich wirklich schade finde, zeichnete sich der erste Band doch auch durch die ungewisse, angespannte Beziehung zwischen den Tieren und ihren Benutzern aus, während die Heiligen Tiere nun eher wie schwächliche Opfer ihres Schicksals und zahme Plüschtierchen wirken.

Zudem büßt der Manga dadurch, dass sich die Handlung auf Menschen und Orte beschränkt, die mit dem Übernatürlichen zu tun haben, um einiges an der Atmosphäre aus dem Vorgängerband ein, da dieses „typisch Japanische“ schlichtweg kaum noch durchkommen kann.

Was man dem zweiten Band im Gegensatz zum Vorgänger aber zugutehalten kann, ist, dass die Zeichnungen liebevoller bzw. fantasiereicher gestaltet wirken. Das mag daran liegen, dass nun auch mehr Fantasy-Elemente vorkommen, aber es gefällt mir.

Letztendlich ist es also durchaus interessant, ein wenig über die Ereignisse von vor 30 Jahren zu erfahren, jedoch ist es Schade, dass der Manga im Vergleich zum Vorgänger doch ein paar Pluspunkte einbüßen musste. Weil Gate aber dennoch um einiges spannender und unterhaltsamer ist, als so manch anderer Manga und der erste Band die Messlatte wirklich hoch gelegt hat, gibt es immerhin 4 von 5 Kreuzen.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

Weitere Bände

Gate Band 1

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