Gate Band 1

Foto-1267Originaltitel: Gate Vol. 1

Mangaka: Hirotaka Kisaragi

Verlag: Egmont Manga

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 224

Anzahl Bände: 4

Erscheinungsjahr(DE): 2010

Gate, so nennt sich eine vierbändige Mangareihe von Hirotaka Kisaragi. Doch was verbirgt sich hinter den vier Covern der Bände, die jeweils einen Jungen und ein überdimensionales Tier darstellen? Der Klappentext verrät folgendes:

An jenem schicksalhafen Abend in Shibuya beginnt für Akira, Riki, Shigeru und Kazuya ein ganz neues Leben! Als sie vom Blitz getroffen werden, schließen sie einen Vertrag mit den Vier Heiligen Tieren, den mächtigen Wächtern des GATE. Sollten die Jungen diese magischen Wesen nicht bändigen können, ist der Tod unausweichlich! Gelingt es ihnen, müssen sie die Erde gegen dämonische Bestien verteidigen, die nun durch das GATE strömen …

Der Klappentext lässt das übliche „Person X passiert etwas und dann ist er/sie plötzlich in einer vollkommen anderen Welt“-Schema vermuten, jedoch bleiben die vier Protagonisten aus Gate glücklicherweise in ihrer Welt.  Warum glücklicherweise? Das mag vielleicht ein wenig daran liegen, dass ich zu viel Black Butler gelesen habe, allerdings empfinde ich diese japanischen Charme, den der Alltag der Jungen versprüht, als eine wunderbare Abwechslung.

Außerdem hat die Tatsache, dass die vier in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die charakterlichen Unterschiede werden sehr stark deutlich. Denn auch wenn sie Freunde sind, so sind sie doch so verschiedenen wie ihre Heiligen Tiere, sodass der Leser seinen eigenen Sympathieträger aussuchen kann, auch wenn ich mich zu Beginn wie üblich mit den Charakteren ein wenig schwertue. Doch ich denke, dass sich dies mit der Zeit noch legen wird.

Allzu viel mag ich über Gate auch noch gar nicht verraten. Im ersten Band geht es lediglich darum, dass die vier Protagonisten versuchen, ihre Heiligen Tiere zu bändigen, wobei sie die verschiedensten Prüfungen bestehen müssen.

Und irgendwie hat Gate einfach das gewisse Etwas, dass mich gefesselt und dazu gebracht hat, den Manga in einem Rutsch durchzulesen, sodass ich mich regelrecht zwingen musste, nicht direkt alle vier Bände auf einmal zu lesen.

Ein Kritikpunkt wäre jedoch, dass die Heiligen Tiere in ihrer Gesamtgröße wahrhaftig überdimensional sind und die Tatsache, dass man selten mehr als nur einen Ausschnitt des jeweiligen Tiers zu Gesicht bekommt, das Unterscheiden doch ein wenig kompliziert macht. Aber zumindest bekommt man sie im Special am Ende ein wenig deutlicher zu Gesicht.

Alles in Allem hat mir der erste Band von Gate also einfach nur gut gefallen. Ich mag die Charaktere und obwohl das Rad wohl nicht neu erfunden wurde, konnte mich die Geschichte bisher recht gut fesseln. Von daher gibt es von mir  5 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

 

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