Gratis Comic Tag 2014 #01

Salvete, Homines!

Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Gratis Comic Tag!

Und da ich sowieso aufgrund einer Sneak im nächstgelegenen Manga-Laden war, konnte ich einiges an Leseproben und Gratis-Comics abstauben. Zwei davon habe ich bereits gelesen, weswegen ich euch nun kurz meinen ersten Eindruck von der jeweiligen Geschichte schildern werde:

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Sherlock Holmes & das Necronomicon von Sylvain Cordurié und Vladimir Krstic-Laci aus dem Splitter-Verlag

Im Juni 2014 soll Sherlock Holmes & das Necronomicon in einem Doppel-Band erscheinen, doch auch die Leseprobe, die angeblich den kompletten Band 1 beinhaltet soll, hat es in sich. Bereits beim Titel wird klar, um wen es geht und wer angesprochen werden soll: Fans von Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes und von den Sagen um das Necronomicon von H.P. Lovecraft. Aber ist es deswegen „Ein muss für alle Lovecraft Fans“, wie es die Titelseite propagiert?

Bei diesem Comic ist die Antwort wohl ein ganz klares „Geschmackssache“. Ich kann in diesem Fall wirklich nur für mich sprechen. Zu Beginn hat man das Gefühl, es fehle irgendwie ein Stück der vorangegangenen Story, zumindest fühlte ich mich als Leser ziemlich in eine verworrene, undurchschaubare Situation reingeworfen. Der Zeichenstil an sich ist nicht schlecht und vermittelt den Flair der Zeit recht gut, allerdings sehen die Charaktere, allen voran Holmes, einfach nur hässlich aus. Sicher werden einige den Stil mögen, ich jedoch wohl eher weniger. Und auch die Geschichte konnte nicht derartig punkten, als dass ich mir das Werk unbedingt kaufen würde. Die Mischung aus Holmes und Necronomicon wirkt in meinen Augen schlichtweg zu erzwungen und irgendwie fühlt man weder so recht die Anwesenheit einer von Lovecrafts Geschichten noch die des „echten“ Sherlock Holmes.

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Kleine Katze Chi – Chi’s Sweet Home von Konami Kanata aus dem Carlsen Manga Verlag

Die ersten beiden Bände von Kleine Katze Chi werden im Juli erscheinen, einstimmen kann man sich aber schonmal mit Leseproben, mit denen Carlsen nicht zu sparsam zu sein scheint, da ich (eine kürzere schwarz-weiß) Leseprobe bereits an anderer Stelle lesen durfte. Diese Leseprobe nun ist also in Farbe und auch ein wenig länger, zudem ist ein Grundriss von Chis neuem Zuhause und ein Ausschnitt eines Interviews, was sich auch in Band 2 finden soll, abgedruckt.

Was lässt sich zu Chi sagen? Mit Detailreichtum kann Kleine Katze Chi wohl nicht punkten, denn Farben wurden generell eher großflächig eingesetzt, allerdings ist der Stil, ganz zur Geschichte passend, einfach  nur total knuffig. Wer zu viel „kawaii“ nicht verträgt, sollte schnell die Flucht ergreifen, denn Chi tapst einfach nur putzig durch die Geschichte. Katzenfreunde werden Chi wohl lieben, allerdings sollte man nicht die tiefgründigste Story erwarten, denn im Grunde handelt es sich eben „nur“ um ein Kätzchen, das seine Familie verloren hat.

Leider habe ich in dieser Leseprobe den ein oder anderen Rechtschreibfehler gefunden. Ich weiß nicht, ob diese beabsichtigt sind, hoffe es jedoch nicht, da sie sonst regelmäßiger eingesetzt werden müssten. So, wie es in der Leseprobe ist, ist es jedenfalls nichts Halbes und nichts Ganzes. Aber es wird sich ja zeigen, wie es im Endeffekt aussieht.

 

Soviel also zu den ersten beiden Leseproben. Sherlock Holmes hat meinen Geschmack also eher weniger getroffen, über Chi hingegen ließe sich nachdenken, ob ich es irgendwann vielleicht mal lesen werde. Die Zeit wird es zeigen.

Gezeichnet Seitenfetzer

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