Yu-Gi-Oh! Band 1

Das Cover mit Scan-Code der Bibliothek

Das Cover mit Scan-Code der Bibliothek

Originaltitel: YU-GI-OH!

Mangaka: Kazuki Takahashi

Verlag: Carlsen

Genre:  Action, Fantasy, Mystery

Seitenzahl: 190

Anzahl Bände (in DE): 38

Erscheinungsjahr(DE): 2003

Seitenfetzer wandelt ja mehr oder weniger neuerdings unter den Yu-Gi-Oh!-Spielern und so ist es wohl nicht verwunderlich, dass dieser Manga mir früher oder später in die Hände fallen musste.

Der Klappentext lautet folgendermaßen:

Yugi, ein etwas schüchterner Junge, ist mit Abstand der kleinste in der Klasse. Er wird oft gehänselt, hat aber doch ein paar Freunde, die ihm sehr wichtig sind. Von seinem Opa bekommt er eines Tages ein seltsames Puzzle geschenkt, das sein Leben komplett verändern wird…

Zu Beginn des Mangas lernt man Yugi kennen. Er ist erheblich kleiner als seine Klassekameraden und interessiert sich nicht unbedingt für dieselben Dinge wie sie. Zunächst freundet er sich mit Jonouchi, der ihn eigentlich gemobbt hat, an. Und hier wären wir auch gleich beim ersten Kritikpunkt: Die Geschichte ist in vieler Hinsicht einfach sehr shonen-klischee-lastig. Ja, es ist ein Shonen-Manga, ganz klar, aber muss darum gleich auf den ersten Seiten so ein „vom-Rivalen-zum-Besten-Freund-weil-du-mir-geholfen-hast“-Klischee vorkommen?

Aber sehen wir mal darüber hinweg. Der Zeichenstil ist zwar recht gewöhnungsbedürftig, aber auf eine gewisse Weise auch putzig. Vor allem Yugi sieht oftmals recht niedlich aus, was mich ehrlich gesagt doch ein wenig überrascht hat. Zwar sind Emotionen doch recht übertrieben dargestellt, allerdings gibt es auch in dem Punkt wohl noch schlimmere Vertreter.

Im weiteren Verlauf der Handlung sorgt Yugi, der durch das Puzzle quasi ein zweites Ich erlangt, für Gerechtigkeit, indem er Spiele gegen die „Bösen“ spielt. Aber wer jetzt an das zu Yu-Gi-Oh! gehörende Kartenspiel denkt, liegt falsch. Tatsächlich taucht dieses im kompletten ersten Band nicht auf und soll angeblich erst in Band 7 oder 8 sein Debüt feiern. Stattdessen haben diese Spiele oftmals etwas mit der bösen Handlung der Gegner von Yugi zu tun; ebenso wie die Bestrafung, die sie im Falle des Verlierens erwartet.

Was mir hierbei gefiel waren einerseits die Spiele an sich, die nicht zu 08/15 sind und andererseits die Tatsache, dass Yugi, obwohl er dabei zu einer Art Superversion seiner selbst wird dennoch hin und wieder Zweifel zeigt. Also ist er zumindest nicht der Versager der zum großen, furchtlosen Helden wird.

Alles in Allem hat sich Yu-Gi-Oh! Band 1 also 3 von 5 Kreuzen verdient, da zwar Shonen-Klischees auftauchen, diese aber nicht die gesamte Geschichte ausmachen, der Zeichenstil zwar gewöhnungsbedürftig aber nicht zwingend störend ist und die Spiele von einer gewissen Kreativität des Mangaka zeugen. Allerdings habe ich persönlich die Karten dann doch ein wenig vermisst.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

Advertisements

Meinung schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s