Bibliotheks-Beute #006

Salvete, homines!

Seitenfetzer hat sich mal wieder in die örtliche Bibliothek begeben und sich zurückgehalten, was das Ausleihen betrifft, nicht jedoch, was das Lesen angeht, denn da ich einige Zeit totzuschlagen hatte, habe ich die dort vorhandene Ausgabe des absolut geheimen und sagenumwobenen Buches, welches ich gerade lese, gekrallt und einfach dort weitergelesen, wo ich ohnehin war.

Zudem ist mir gleich zu Beginn meines Aufenthalts etwas sehr merkwürdiges passiert. Ein Mädchen, etwas älter als ich es bin, sah mich an als wäre ich eine alte Bekannte von ihr und meinte „hi“. Völlig überrumpelt und verwirrt tat ich, was man nicht hätte besser tun können – ich sagte rein gar nichts und verschwand hinter einem Regal. Da die Regale der Abteilung doch recht durchsichtig sind sah ich sie mir nochmal genauer an. Dunkle Haare und ein Gesicht, dass in mir keinerlei Erinnerung hervorrief. Obwohl ich oftmals Leute übersehe, erkenne ich doch Menschen, mit denen ich nie geredet habe, in der Regel wieder, sollten sie mir über den Weg laufen und sich mir derartig ins Blickfeld drängen, jedoch rief dieses Mädchen keinerlei Erinnerung in mir hervor, doch das Gefühl, dass ich sie kennen sollte, blieb. Als ich absichtlich in die im ersten Stock platzierte Sachbuch-Abteilung verschwand, bloß, um diesem Mädchen aus dem Weg zu gehen, war sie bei meiner Rückkehr aus dieser bereits verschwunden, als wäre sie nie da gewesen.

Hoffentlich handelt es sich bloß um eine Verwechslung.

Genug des Geschwafels. Folgendes habe ich mir jedenfalls ausgeliehen:

Das Cover mit Scan-Code der Bibliothek

Das Cover mit Scan-Code der Bibliothek

Dieses Buch wurde mir einerseits empfohlen, andererseits wollte ich es ohnehin einmal lesen und als meine Verwirrung über oben genannten Vorfall nachließ, stand es wie auf dem Präsentierteller vor mir. Ein Zeichen?

Der Klappentext lautet folgendermaßen:

Man kann die Zukunft nicht stoppen, man kann die Zeit nicht zurückspulen – doch wer auf Play drückt, erfährt die Wahrheit.

Als Clay aus der Schule kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legtdie erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf >>Play<< – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat.

Mit Hannahs Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran.

Clay ist einer davon.

Der New York Times-Bestseller!

 

 

Das Cover mit Scan-Code der Bibliothek

Das Cover mit Scan-Code der Bibliothek

Da ich in letzter Zeit wieder versuche, meine dürftigen Zeichenfähigkeiten zu schulen und ich wusste, dass in der Manga-Abteilung ein paar derartiger „Zeichenkurse“ herumstehen müssten, habe ich mir den erstbesten herausgezogen, durchgeblättert und für meine Zwecke als genügend befunden.
Der Klappentext besagt folgendes:

Wolltest du schon immer coole Manga-Figuren zeichnen?

Das geht ganz leicht:

Du musst nur den ersten Schritt abpausen oder abzeichnen und dann die roten Linien Schritt für Schritt hinzufügen. Und schon bald zeichnest du Figuren, die deine Freunde verblüffen werden. Also, worauf wartest du noch? Nimm dir Stift und Papier und es kann losgehen!

Leider haben irgendwelche Kinder scheinbar bereits in das Buch gemalt, jedoch sind die Anleitungen Gott sei Dank weitesgehend unbeschädigt.

 

 

 

Das war’s auch von mir für heute. Gute Nacht, Menschheit!

Gezeichnet Seitenfetzer

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