07 Ghost Band 3

Foto-1065Originaltitel: Sebun Gōsuto

Mangaka: Yukino Ichihara, Yuki Amemiya

Verlag: Egmont Manga

Genre: Fantasy, Science-Fiction, Abenteuer

Anzahl Bände(DE): 15

Seitenzahl: 295

Erscheinungsjahr(DE): 2010

Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll, also lasse ich zunächst einmal den Klappentext sprechen.

Teito Klein unterzieht sich der Bischofsausbildung in der Großkirche des Siebten Bezirks, um Rache für den Tod seines Freunde Mikage nehmen zu können. Geradeals er in seinem Zimmerkameraden Hakuren einen neuen Freund gefunden hat, schlägt das Schicksal wieder zu: Sein Lehrmeister wird der Nutzung verbotener Magie beschuldigt. Ihm droht die Todesstrafe…

Leider muss ich sagen, dass der dritte Band der Reihe für mich so ziemlich das Gegenteil seiner Vorgänger verkörperte. Ich weiß nicht, woran es lag, aber alles, was ich zuvor positives fand, scheint ins Gegenteil gekehrt worden zu sein.

Dazu muss man erwähnen, dass ich den dritten Band nicht direkt im Anschluss gelesen habe, jedoch sollte es doch dennoch möglich sein, ihn zu verstehen. Denn das habe ich definitiv nicht – zumindest nicht gänzlich.

Es beginnt noch ganz entspannt mit Teitos Training, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und alles wird ein riesiges Durcheinander. Es wird von Dingen gesprochen, die nie zuvor erwähnt werden, von Leuten, bei denen ich mir nicht sicher war, auf wessen Seite sie denn nun waren (ganz zu schweigen davon, um wen genau es sich überhaupt handelte).

Auch verstehe ich nicht so ganz, wo überhaupt das Gefängnis ist, in dem Teitos Lehrmeister eingesperrt ist. In einem Brunnen, von dem nicht jeder weiß, dass dort ein Gefängnis ist? Wie will man überhaupt ein riesiges Gefängnis Unterwasser „verstecken“? Und wie kommt Teito eigentlich zurück an die Oberfläche? Habe ich was verpasst?

Doch die Krönung der Verwirrung traf mich dann in den Kampfszenen. Ich könnte weder sagen, wer jetzt gegen wen und warum gekämpft hat, noch wo. Es finden mehrere Kämpfe an verschiedenen Schauplätzen parallel statt und es kommt vor, dass man gerade versucht, den einen Kampf zu begreifen, die Seite umblättert und plötzlich und ohne jede Vorwarnung an einer anderen Stelle ist. Solche abrupten Szenenwechsel mögen in Animes vielleicht funktionieren, in Mangas statten sie den Leser jedoch bloß mit einem großen Fragezeichen aus.

Außerdem gefällt mir die Art, wie Teito und Hakuren Freunde werden, nicht. Sie beleidigen sich, sie entschuldigen sich, sie sind plötzlich beste Freunde, was Teito aber nicht will, falls Hakuren was passiert. Klingt merkwürdig? Ist es auch. Anstatt verwirrender Action-Ansammlungen hätte man die Seiten deutlich besser nutzen können.

Insgesamt hat mich der dritte Band also maßlos enttäuscht. Und da ich keinen einzigen positiven Aspekt finden kann, werde ich wohl oder übel dieses Mal nur ein Kreuz vergeben können. Sorry, Teito.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

Weitere Bände

07 Ghost Band 1 & 2

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