Happy Birthday, Mary!

Happy Birthday to you, happy birthday to you…

Nun fragt sich wohl jeder: Wer ist Mary?

Nein, Seitenfetzer kennt keine Mary und wenn, dann würde Seitenfetzer diese nicht mit ihrem echten Namen erwähnen. Die Rede ist von Mary (Wollstonecraft) Shelley!

Vielleicht sagt dem ein oder anderen der Name etwas, wer aber noch immer nicht schlauer ist und schon befürchtet, die neuste Bestsellerautorin verpasst zu haben, dem sei gesagt, dass die gute Frau Shelley vor Allem für ihr Werk „Frankenstein – or the modern Prometheus“ bekannt ist. Natürlich ist Shelley schon längst gestorben, der Frankenstein-Mythos hat jedoch bis heute, ihrem 216. Geburtstag, überlebt. Doch wer war Mary W. Shelley überhaupt?

Mary Godwin

Mary Godwin wurde als zweite Tochter der Schriftstellerin Mary Wollstonecraft, die kurz nach ihrer Geburt verstarb, und des Sozialphilosophen William Godwin. Ihre ältere Schwester und sie wurden von ihrem Vater und deren zweiter Ehefrau großgezogen.

Mit gerade einmal 16 Jahren begab sich Mary mit ihrer Stiefschwester auf eine Europareise mit dem bereits verheirateten Percy Bysshe Shelley, von der sie schwanger zurückkehrte. Wenige Wochen nach dem Selbstmord seiner ersten Ehefrau heiratete das paar im Jahre 1813.

Ein Jahr nachdem ihr Mann 1822 bei einer Segeltour ertrank, kehrte Mary mit ihrem einzigen noch lebendem Sohn in ihr Heimatland England zurück und setzte ihre Karriere als Schriftstellerin fort. Mary selbst starb mit 53 Jahren; die Todesursache war vermutlich ein Hirntumor.

 

Werke

Auch wenn Mary W. Shelley für Frankenstein bekannt ist, war dies nicht ihr einziges Werk. Wer mehr von ihr lesen möchte, sollte sich vielleicht auf die Suche nach der erst 1959 veröffentlichen Novelle Matilda oder The Last Man machen.

 

Frankenstein

Letztendlich wird man sie aber immer mit dem aus Leichenteilen zusammengeflickten Etwas verbinden. Ein verrückter Wissenschaftler, der bei Gewitter und Sturm merkwürdige Experimente mit Leichenteilen macht, dabei eine Kreatur des Bösen schafft und die Welt somit ins Verderben stürzt – klingt nach Stoff für einen Mythos.

Doch eigentlich steht die Geschichte ganz anders geschrieben. Die ursprüngliche, von Mary W. Shelley verfasste Version von Frankenstein dreht sich nicht um einen „Ich-will-die-Welt-beherrschen“-Bösewicht und dessen Kreatur, sondern um einen Mann, der beim Versuch künstliches Leben zu erschaffen die Natur herausfordert und um die Frage, was das Leben für eine Spezies eigentlich lebenswert macht.

Insgesamt ist Frankenstein also vielmehr eine Geschichte, die philosophische Fragen aufwirft, als Splatter-Horror, wie man vielleicht zunächst erwartet.

 

In dem Sinne nochmal alles gute Mary!

Gezeichnet Seitenfetzer

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Shelley
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