07 Ghost Band 1 und 2

Foto-1048Foto-1049Originaltitel: Sebun Gōsuto

Mangaka: Yukino Ichihara, Yuki Amemiya Watsuki

Verlag: Egmont Manga

Genre: Fantasy, Science-Fiction, Abenteuer

Anzahl Bände (DE): 15

Seitenzahl: jeweils 208

Erscheinungsjahr: 2010

In der Bibliothek war der Klappentext mit dem Scan-Code teilweise überklebt, sodass ich folgendes wohl eher weniger entziffern und mir nur anhand weniger Wortfetzen ein Bild von der Geschichte machen konnte:

Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung an der Militärakademie von Barsburg wartet auf Teito Klein eine strahlende Karriere in der Armee. Doch durch Zufall erfährt Teito von seiner Vergangenheit: Er ist Überlebender einer alten Königsfamilie und für Teito beginnt eine verzweifelte Flucht quer durch das Land. Er stößt auf die geheimnisvollen Spuren der Seven Ghost, die das Reich vor der Bedrohung durch den Todesgott Verloren beschützen sollen…

Wieso rezensiere ich beide Bände zusammen? Nun, ich habe schon beim Lesen des ersten Bandes festgestellt, dass es wohl eine relativ ausführliche Einführung in die Geschichte ist. Damit ich die Reihe deswegen aber nicht von vorneherein schlecht beurteilen muss, fasse ich die beiden Bände zusammen. Denn wenn man sie hintereinander liest, geben sie dem Leser eine gute Ausgangsposition.

Vielleicht sage ich es ein wenig zu oft, aber bei diesem Manga sprach mich die Grundidee schon irgendwie an. Und die Geschichte übt diesen Gewissen Charme auf mich aus, den ich nicht so oft vorfinde. Vermutlich liegt es tatsächlich daran, dass mir die Thematik Religion im allgemeinen einfach zusagt.

Und auch die Charaktere kann ich für meine Verhältnisse wirklich gut unterscheiden. Jedoch sollte man sich nicht von ihren Namen (wie z.B. „Frau“ oder den Todesgott „Verloren“) irritieren lassen. Scheinbar wurden ein paar deutsche Begriffe einfach als Namen eingesetzt, was in der Manga- und Anime-Welt durchaus öfter vorkommt. So haben die Charaktere zumindest in der Englischen Version ebenfalls diese deutschen Wörter als Namen.

Punktabzug gibt es jedoch für die Vorgeschichte, da man einerseits recht ausführlich erfährt, wie Teito in sein neues Leben schlittert, andererseits ist es jedoch nicht genügend, um den Leser beim Tod eines doch recht wichtigen Charakters wirklich in die Trauer eintauchen zu lassen.

Dem gegenüber stehen jedoch widerrum die Kampfszenen, die mich äußerst ansprachen. Sie waren weder zu lang noch zu häufig und zudem noch gut nachvollziehbar, sofern man sich erstmal mit den speziellen Angriffen vertraut gemacht hat.

Insgesamt sind die Bände 1 und 2 von 07 Ghost also ein guter Auftakt, den man am besten am Stück lesen sollte. Da mich lange kein Manga mehr so fesseln konnte, wie diese beiden Exemplare es schafften, gibt es 5 von 5 Kreuzen, obgleich es vielleicht ein recht langatmiger Einstieg sein mag.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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3 Kommentare zu “07 Ghost Band 1 und 2

  1. Fande es anfangs seltsam das „Frau“ nunmal so heißt, weil das offen gesagt nun mal im deutschen bescheuert klingt *-* Aber sonst mochte ich die Reihe wirklich gerne, habe sie nur irgendwann (bei Band 6 oder so…?) aus den Augen verloren, was mir leider zu häufig bei Manga passiert :3 Habe es auch aus der Bücherei ausgeliehen gehabt
    Lg Moana

      • Ja geh? Ich versuche gerade an Tokyou Ghoul dran zu bleiben, aber ja es gibt definitv zu viele. Und ich habe viel zu wenig Geld…
        Lg Moana

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