The Sleep Room

Foto-1050Originaltitel: The Sleep Room

Autor: F.R.Tallis

Verlag: Panmacmillan

Genre: Horror

Seitenzahl: 372 (+Nachwort)

Erscheinungsjahr(UK): 2013

 Der Grund, warum ich dieses Buch kaufte, war im Grunde sehr simpel. Ich stand in einem englischen Supermarkt und es kostete nur 2 Pfund. Nun kann ich zum ersten Mal behaupten, dass ich ein Buch regelrecht „zerlesen“ habe. Doch dazu nach dem Klappentext mehr.

When promising psychatrist, James Richardson, is offered the job opportunity of a lifetme, he is thrilled. Setting off to take up his post at Wyldehope Hall in deepest Suffolk, he doesn’t look back.

One of his Tasks is to manage a controversial Project – a pioneering therapy in which extremly disturbed patients are kept asleep for months. As Richardson settles into his new life, he Begins to sense something uncanny about the sleeping patients – six women, forsaken by society. Why is the trainee nurse so on edge when she spends nights alone with them? And what can it mean when, one night, all the sleepers start dreaming at the same time?

It’s not Long before Richardson finds himsel questioning everything he knows about the human minds as he attempts to unciver the shocking secrets of The Sleep Room.

Ich weiß nicht, ob das Buch einfach nur schlecht verarbeitet ist, oder es wirklich daran liegt, dass ich es an einem Tag mit am Strand hatte, jedenfalls flogen mir einige Kapitel später ein paar Seiten entgegen. Das Buch hat sich quasi zweigeteilt.

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Doch kommen wir von der Verpackung zum geschriebenem Worte. Vielleicht war es aufgrund der Tatsache, dass das Buch englischsprachigist, dass ich einfach nicht warm werden konnte mit der Geschichte. Für „Horror“ war es wirklich nicht gruselig genug. Es gab zwar ein paar unangenehmere Momente, jedoch kann man diese an einer Hand abzählen und mehr als ein wenig Neugierde können sie im Leser auch nicht auslösen.

Generell tritt die Spannung erst sehr spät in der Geschichte auf. Man könnte es wohl eher für die Geschichte eines Psychaters, der sein Leben ein wenig umkrempelt, als als spannendes Buch ansehen.

Zudem wird sehr viel über psychatrische Arbeiten und wissenschaftliche Werke der 50-er thematisiert, was zwar verdeutlicht, dass seine Recherchen mehr als ausgiebig waren, aber auch beweist, dass es nicht unbedingt immer gut ist, erst zu recherchieren und sich dann eine Geschichte auszudenken (was laut Anhang ja Tallis‘ Verfahren ist).

Zumindest schafft es Tallis‘, den Zwischpalt, in den ein Psychater, der mit dem Übernatürlichem Bekanntschaft machen muss, gerät, relativ gut zu schildern und auch die Charaktere sind nicht stereotypisch, was das Buch nicht ganz so schlecht macht.

Einen letzten Kritikpunkt habe ich jedoch noch: Das Ende. Die Geschichte endet – und das meiner Meinung nach auch sehr gut. Doch anschließend folgt noch ein Brief, der alles verdreht und man weiß nicht, was man von dem Rest der Geschichte halten soll. Das ganze ist ein wenig im Stil von „Und dann wachte er auf und es war alles nur ein Traum“-Grundschul-Aufsätzen gehalten, zumindest hat es bei mir ein ähnlich unzufriedenes Gefühl hinterlassen.

Insgesamt erhält das Buch von mir 2 von 5 Kreuzen, weil es dem Genre „Horror“ einfach nicht gerecht wird und gerade das Ende den Leser einfach nur unglücklich macht.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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