Blue Exorcist (Band 2)

Originaltitel: Ao no Ekusoshisuto

Mangaka: Kazue Kato

Verlag: Kaze Manga

Genre: Fantasy, Action

Anzahl Bände: 9

Seitenzahl: 190

Erscheinungsjahr: 2012

Preis: 6,50€

Zugegeben, ich musste mich nach dem ersten Band dazu überreden, endlich mit dem zweiten Band, dessen Cover so nebenbei bemerkt wirklich toll aussieht, anzufangen, aber er konnte mich durchaus überzeugen. Der Klappentext lautet folgendermaßen:

Ein echter Teufelskerl

Rin hat es echt nicht leicht. Erst wird sein Pflegevater getötet, dann erfährt er, er sei der leibliche Sohn des Teufels. Keine Spitzen-nachrichten. Aber Rin gibt nicht auf. Er hat beschlossen, ein Exorzist zu werden und Satan zu bekämpfen. doch bis es so weit ist, muss er erst mal die Schulbank drücken und mit seinen Mitschülern klarkommen. Exorzist wird man nämlich nicht einfach so. Auch dann nicht, wenn man Rin heißt und der Lehrer an der Akademie zugleich der kleine Bruder ist.

Der zweite Band der Reihe gefiel mir auf Anhieb besser als der Erste, einfach weil nicht direkt zu Beginn irgendwelche grundlosen Kämpfe ausgetragen werden. In dem Band geht es vor allem um die Werte einer Freundschaft. Rin findet erste Freunde und auch Shiemi, die im ersten Band begonnen hatte, sich mit Rin anzufreunden, versucht auf andere Menschen zuzugehen. Aber es kommen auch zahlreiche neue Charaktere, die teilweise äußerst interessant sind, vor, ohne, dass es zu unübersichtlich wird.

Die Gesamtgeschichte der Reihe zieht sich in dem Band wohl äußerst schleppend vorran, allerdings schafft es der Band, nicht wie eine Art Lückenfüller zu wirken, sondern macht einen mehr mit den Gesetzen der Welt der Exorzisten vertraut, was ich äußerst interessant fand.

Neben dem Thema der Freundschaft, das, sofern ich das beurteilen kann, relativ häufig in Shonen-Mangas verspickt thematisiert wird, ist der Manga insgesamt auch relativ genre-typisch: Mehrere verschiedene Charaktere, sodass jeder seinen Liebling finden kann, die einen mehr oder weniger freundschaftlichen Umgang miteinander haben und vermutlich demnächst zusammen halten müssen, um gegen das Böse zu kämpfen. Es erinnert mich also was das betrifft stark an andere Werke wie Naruto oder Fairy Tail. Wer diese beiden Mangas bzw. Animes mag, sollte übrigens durchaus mal einen Blick auf Blue Exorcist riskieren.

Das einzige, was mir noch immer missfiel, ist die Hektik in den Kampfszenen, die mich noch immer verwirrt. Vor allem die Kämpfe von Rins Bruder Yukio sind mir zu unübersichtlich und verwirrend. Mit einem Kampf Ryujis, der in diesem Band einer der neuen Charaktere ist, bin ich hingegen sehr zufrieden, da er einerseits spannend aber andererseits nicht zu actiongeladen und schnell war. Generell gefällt mir dieser Charakter vom intelligenten Schlägertypen ziemlich.

Insgesamt ist der zweite Band von Blue Exorcist also um einiges besser als der erste und konnte mich überzeugen, der Reihe doch noch eine Chance zu geben, weshalb er sich 4 von 5 Kreuzen verdient hat.

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

Weitere Bände

Blue Exorcist Band 1

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