Vampire Kisses Blood Relatives (Band 2)

Originaltitel: Vampire Kisses Blood Relatives

Autor: Ellen Schreiber

Zeichner: REM

Verlag: Tokyopop

Genre: Romantik, Horror

Anzahl Bände: 3

Seitenzahl: 180

Erscheinungsjahr: 2009

Preis: 6,50€

Verzeiht mir, falls diese Rezension recht vage wird. Ich habe das Buch bereits zurückgegeben und für gewöhnlich fällt es mir leichter, mich an den Inhalt eines Buches zu erinnern, wenn ich dieses noch in den Händen halte. Aber sei’s drum.

Lasst uns doch wie üblich mit dem Klappentext beginnen:

Als wäre es nicht schon schwer genug, mit einem Vampir zusammen zu sein, treibt das Böse in Dullsville gerade dann sein Unwesen, als Raven Madison denkt, sie und ihr unsterblicher Freund Alexander wären für immer das glücklichste Paar auf Erden. Wird Raven das Undenkbare tun und Alexander hintergehen, weil sein Cousin Claude und dessen Gang weiterhin eine Bedrohung darstellen? Und welches Geheimnis steckt hinter den mit Blut fefüllten Ampullen, dass sie so heiß begehrt sind? Da Claude und seine schaurige Bande zu allem bereit sind, um an die Ampullen zu kommen, muss sich Raven schnell etwas einfallen lassen, um deren Pläne zu durchkreuzen. Doch wird Ravens Plan sie letztendlich das kosten, was sie am meisten liebt?

Mit diesem Band war ich nicht ganz so glücklich wie mit dem Ersten, wenn auch er mir durchaus gefallen hat. Ein paar Sachen haben mich einfach gestört.

Zunächst einmal überlegen sich Alexander und Raven einen Plan, wie sie Alex‘ Cousin, der versucht Raven um den Finger zu wickeln, wieder vertreiben können. Dass  ihnen dies nur mit einer List gelingen kann, ist Alexander sofort bewusst, weshalb sie beschließen, die Halbvampir-Gang auf eine falsche Fährte zu locken.

Der Plan an sich und die Umsetzung gefällt mir als Handlung ziemlich gut, was mich allerdings stört ist, dass Ravens beste Freundin Becky nach wie vor einfach nur nervig und auch ziemlich unnötig ist. Es ist mir noch immer schleierhaft, wie die beiden es miteinander aushalten können – Becky steht eindeutig auf der Sonnenseite des Lebens, von der Raven sich nur mit Mühe hineinziehen lässt und selbst dann nicht gerade umgänglich  ist. Wieso also sind sie überhaupt befreundet, wenn sie keine Gemeinsamkeiten haben und jeder sein eigenes Süppchen kocht? Wieso?

Bevor ich zu dick auftrage wende ich mich allerdings meinem zweiten Störfaktor zu. Zwischendurch gibt es mal kurz eine dieser „Der-Gute-war-mit-der-Bösen-mal-zusammen-und-hat-es-seiner-Neuen-verheimlicht“-Eifersuchtsdramatik-Szenen. Nicht nur, weil dieser Handlungsschritt in sehr vielen Geschichten aufkreuzt, stört er mich, sondern auch, weil er mir für die Handlung in dem Manga eigentlich relativ unnötig erscheint.  Schließlich hat Raven auch so das Verlangen, ein Vampir zu werden, was durch diese Anspielung meines Erachtens nach nicht nennenswert gesteigert wurde.

Dieser Wunsch seitens Raven, zumindest ein Halb-Vampir zu werden, ist etwas, was mir sehr gut gefällt. Ich hoffe, dass sie von dem Wunsch, vampirischer zu werden, getrieben, sich noch selbst auf die Suche nach den Ampullen macht. Das würde der Story etwas äußerst interessantes verleihen, denke ich. Und auch die Wendung zum Ende des Mangas hin, die einen weiteren Teil erst berechtigt, gefiel mir sehr gut, allerdings werde ich sie an dieser Stelle nicht nennen, um nicht zu spoilern.

Insgesamt ist der zweite Band von Vampire Kisses Blood Relatives also relativ durchschnittlich und erhält somit 3 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

 

Weitere Bände

Vampire Kisses – Blood Relatives Band 1

Advertisements

Meinung schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s