Black Butler (Band 1)

Originaltitel: Kuroshitsuji

Autor&Zeichner: Yana Toboso

Verlag: Carlsen Manga

Genre: Fantasy, Action, Comedy, Mystery

Anzahl Bände(in DE): Bisher 12

Seitenzahl: 194

Erscheinungsjahr:2010

Preis:6,95€

Black Butler, das ist wohl ein Titel, über den man ziemlich schnell stolpert, wenn man sich mit dem Medium „Manga“ auseinandersetzt. Doch weshalb ist dieser Sebastian aus dieser Reihe so beliebt? Dem wollte ich auf den Grund gehen. Nach einiger Wartezeit konnte ich endlich den ersten Band ergattern und ihn regelrecht verschlingen.

Doch beginnen wir mit dem Klappentext:

>> Als Butler der Phantomhives sollte ich so etwas schon beherschen!<< So lautet das Motto von Sebastian dem Butler der alteingesessenen englischen Adelsfamilie Phantomhive. Ob es nun um Wissen geht oder um Würde, um Tanzunterricht, Kochen oder Kampfkünste… in allem ist er perfekt! Und in Gegenwart seines gerade mal 12-jährigen Herrn flattern seine Frackschöße beflissen hin und her. Mit >> Black Butler<< präsentieren wir Euch einen Manga, der zu schwarzem Tee passt wie kein Zweiter auf der Welt…

Allein das Cover und die Rückseite haben mich schon positiv gestimmt und auch der Zeichenstil im Manga selbst konnte mich durchaus überzeugen. Die Teilweise mit sehr viel liebe zum Detail gestalteten Schauplätze und Kleidungen machen den Manga für mich schon lesenswert. Doch auch die Geschichte ist nicht übel, da sie eben doch recht ausgefallen ist.

Zu Beginn wird zunächst das Hauspersonal näher vorgestellt indem diverse Vorbereitungen für einen Empfang getroffen werden. Allerdings dient das Personal bisher leider nur der Belustigung des Lesers, was mir ein wenig missfällt. Im Grunde ist das Personal des Hauses Phantomhive alles andere als Meister seines Faches, weshalb der Butler Sebastian sie aus so mancher scheinbar nicht mehr zu rettenden Situation herausholen muss.

Zu beginn habe ich mich schon ein wenig verdattert gefragt, ob das die Handlung sein soll: Das Vorbereiten von Empfängen. Aber kurz darauf gab es glücklicherweise noch eine Wendung, die den Manga erst richtig in Fahrt gebracht hat.

Besonders gut gefällt mir die Situation zwischen Sebastian und seinem Herrn, Earl Ciel. Die Art wie sie miteinander umgehen finde ich einfach nur zu süß. Ich könnte glatt in Fangirl-Gekreisch verfallen. Vielleicht liegt es ein wenig daran, dass ich Yaoi-Fan bin, wobei es nun wirklich kein offensichtliches Yaoi gibt. Sie sind einfach nur putzig, die beiden.

Was ich mir für den zweiten Band allerdings als Verbesserung erhoffe, ist, dass Sebastian ein paar Ecken und Kanten zeigt. Mir ist er so, wie er ist, fast schon zu perfekt. Vielleicht ist er der erste sympathische Gary Stu, der mir je untergekommen ist, aber im Prinzip fehlen mir die Kanten doch schon. Dennoch werde ich mir den zweiten Band schnellstmöglich besorgen, falls es sich ergibt.

Black Butler, ein Manga, der weder krampfhaft versucht, in Japan zu spielen noch eine zig mal verwendete Thematik enthält und zudem mit einem tollen Zeichenstil überzeugen kann.

Dafür gibt es von mir 5 von 5 Kreuzen.

† † † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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2 Kommentare zu “Black Butler (Band 1)

  1. Hallöchen,
    ich bin erst ganz frisch auf dem Gebiet Manga unterwegs. Folglich habe ich erst mein zweites Bändchen gelesen und bin auch prompt erstmal Mangashoppen gegangen. Dabei ist mir dann ein Doppelband dieser Reihe in die Hand gefallen. Cover und Klappentext klangen ansprechend. Allerdings war ich mir auch etwas unsicher.
    Deine Rezension klingt sehr vielversprechend. Jetzt freue ich mich schon darauf bei Zeiten endlich damit beginnen zu können :o)

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

    • Ave,
      wenn man aufgeschlossen gegenüber Fantasy/Mystery-Elementen und einem viktorianischen Setting ist, sowie nicht alles immer zu ernst nehmen muss, kann man an Black Butler wirklich Freude finden (auch wenn die Reihe mittlerweile schon zu den Längeren gehört).

      Generell würde ich dir in Sachen Manga empfehlen, immer erstmal in den ersten Band reinzuschnuppern, schließlich können einen manche Reihen über einen wirklich langen Zeitraum begleiten. Vorteilhaft ist es da natürlich, wenn man sich diese ersten Bände auch erstmal irgendwo leihen (Bücherei, Freunde) kann.

      Finde es aber schön, dass du dich für Mangas interessierst. Noch sind sie ja doch ein kleines bisschen „Nische“.

      Liebe Grüße,
      Seitenfetzer

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