Manga Fieber (Band 1 und 2)

Originaltitel: Manga Fieber

Autoren und Zeichner: Verschiedene

Verlag: TOKYOPOP

Genre: Anthologie

Anzahl Bände: 3

Seitenzahl: 176 (Band 1), 224 (Band 2)

Erscheinungsjahr: 2005

Preis: 6,50€

Da ich den ersten Band bereits zurückgegeben habe, hier der Klappentext des zweiten Teils:

Noch immer gibt es keinen Impfstoff gegen das >>Manga-Fieber<< und so präsentiert TOKYOPOP nun den zweiten Band mit Kurzgeschichten junger Mangaka. Acht Leute haben es dieses Mal geschafft. In ihren Geschichten tummeln sich Außerirdische, schüchterne Zeichnerinnen, außergewöhnliche Kindergartenkinder, Engel, Zauberinnen, intrigante Mädchen, ungleiche Geschwister und Meerjungfrauen. Und sie alle verbindet eines-Manga. Viel Spaß beim Lesen!

Zunächst einmal das Prinzip der Manga-Fieber-Reihe. Es soll jungen (bzw. zur Erscheinung jungen) Mangaka oder Hobby-Zeichnern, meist zwischen 15 und 22 Jahren, aus Deutschland den großen Durchbruch ermöglichen, indem sie sich mit einer Kurzgeschichte im Band präsentieren können, und sie mit der Arbeit mit einem Verlag vertraut machen, da Thematik, Seitenanzahl und Abgabetermin festgelegt sind.

Die einzelnen Bände haben verschiedene Grund-Thematiken, wobei auch deutlich wird, wie vielfältig ein Thema interpretiert werden kann. Während im ersten Band das Thema „Manga“ und die damit verbundene Fanszene  (Cosplay, etc.) behandelt wird, ist der zweite Band schon abstrakter. Ihm würde ich die Thematik Fantasy/Science-Fiction zuordnen.

Die Grundidee ist zwar gut, allerdings bezweifle ich, dass die Mangaka, bis auf ein paar Ausnahmen, nur durch die Kurzgeschichten im Gedächnis bleiben. Spontan könnte ich mich jedenfalls an keinen konkreten Namen erinnern. Zu lesen ist es ganz nett, allerdings empfiehlt es sich, Pausen zwischen den einzelnen Geschichten zu machen, da man einerseits so die Geschichte noch ein wenig im Hinterkopf behält und andererseits, zumindest für meine Wenigkeit, die Umgewöhnung vom einen Zeichenstil zum nächsten (die sich teilweise extrem stark unterscheiden) ein wenig störend ist.

Durch die einzelnen Kurzgeschichten ist die Reihe allerdings sehr schön für zwischendurch geeignet, da man auch im zweiten Band einsteigen kann ohne Probleme mit dem Verständnis zu bekommen und man jede Geschichte ganz unverbindlich lesen kann ohne sich vor einem 30-Bände-Monstrum zu sehen.

Was gibt es noch zu sagen? Der Rückseite des zweiten Bandes ist noch zu entnehmen, dass es den Genres Comedy und Drama zugeordnet wurde, vermutlich da die Geschichten teilweise wie Tag und Nacht sind. Die Altersempfehlung von 13+ finde ich leicht übertrieben, da die Geschichten ruhig schon für 11/12 Jährige taugen, aber eben auch ältere Mangafans ansprechen (können).

Mit einem Preis von 6,50€ (in Deutschland) liegt der Manga im guten Durchschnitt, würde ich sagen. Wer also unbekanntere Künstler kennenlernen möchte und Kurzgeschichten mag, sollte ruhig nachschauen, ob für sein bevorzugtes Genre ein Band der Manga-Fieber-Reihe erschienen ist.

Alles in Allem ist Manga Fieber also ganz nett und erhält deshalb 4 von 5 Kreuzen

† † † †

Gezeichnet Seitenfetzer

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